Mehr Vielfalt für den Ruhr-Journalismus

Ruhr-Konferenz: Mehr Vielfalt für den Ruhr-Journalismus

6. Oktober 2020

15 junge Nachwuchsjournalistinnen mit diversen Hintergründen starten beim Mentoring@Ruhrgebiet Programm

Kick Off für junge Talente im Ruhrgebiet: Dienstag, 6. Oktober 2020, starten die Neuen deutschen Medienmacher*innen (NdM) ihr Mentoringprogramm für Nachwuchs-Journalisten auch im Ruhrgebiet. Ziel des Projekts ist es, das Potenzial junger journalistischer Talente mit diversen Hintergründen im Ruhrgebiet sichtbar zu machen und neue vielfältige Perspektiven in und für den Lokaljournalismus einzubringen.

 
Die Staatskanzlei teilt mit:

Kick Off für junge Talente im Ruhrgebiet: Am Dienstag (6. Oktober 2020) starten die Neuen deutschen Medienmacher*innen (NdM) ihr Mentoringprogramm für Nachwuchs-Journalisten auch im Ruhrgebiet. Ziel des Projekts ist es, das Potenzial junger journalistischer Talente mit diversen Hintergründen im Ruhrgebiet sichtbar zu machen und neue vielfältige Perspektiven in und für den Lokaljournalismus einzubringen. Beim virtuellen Kick Off am 6. Oktober diskutieren auf Einladung der NdM Experten und Mentees zum Thema „Vielfalt in den Redaktionen des Ruhrgebiets“.
 
Das Mentoring@Ruhrgebiet Programm der NdM ist ein Projekt der Ruhr-Konferenz und wird durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski ist zuversichtlich, dass dieses Projekt neue Vorbilder für Menschen mit Einwanderungsgeschichte schaffen kann: „Wir brauchen die Stimmen derjenigen, die bislang zu wenig gehört wurden, aber längst Teil unserer Gesellschaft sind. Sie zu erreichen, ist sowohl für unsere Gesellschaft, als auch für die Zukunft unserer lokalen Medien unerlässlich. Mit diesem Programm wird die mediale Berichterstattung um die Perspektiven bereichert, die von großen Teilen unserer Bevölkerung im Ruhrgebiet immer noch vermisst werden.“
 
Von den mehr als 50 Bewerbungen aus dem gesamten Ruhrgebiet wurden 15 Mentees zwischen 18 und 33 Jahren mit ersten Erfahrungen in Hörfunk, Print oder TV ausgewählt. Sie haben entweder Migrationsgeschichte oder gehören zur BIPoC-Community (Selbstbezeichnung: Black, Indigenous, People of Color). Joyce Lok-Teng Lee, eine der Mentees, freut sich über die neue Möglichkeit der Vernetzung: „Das Matching mit meiner Mentorin ist perfekt. Wir haben direkt beim ersten Treffen über Empowerment, Volontariate und meine Wünsche gesprochen. Ich habe ein sehr gutes Gefühl und freue mich auf das Mentoring-Jahr!“
 
Das einjährige Mentoring umfasst Wissensvermittlung, kollegiale Beratung und Networking sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Workshops und Redaktionsgesprächen. Im Gegenzug lernen die teilnehmenden Medienhäuser im Ruhrgebiet engagierten Nachwuchs kennen, der frische Ideen und vielfältigere Sichtweisen vermitteln kann.
 
Zum Hintergrund des Förderprogramms:
Bundesweit entscheidet sich nur jeder 50. Mensch mit Migrationsgeschichte für eine journalistische Laufbahn. Das ist auch im Ruhrgebiet nicht anders, obwohl es diverser ist als der Rest von Deutschland. Bald hat jeder Dritte einen Migrationshintergrund. Das Mentoring@Ruhrgebiet Programm der NdM fördert 15 junge Journalistinnen mit internationaler Geschichte und bietet unter anderem eine einjährige Begleitung durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen. Zu den Mentorinnen und Mentoren zählen beispielsweise Georgine Kellermann (Studioleitung WDR Essen), Manfred Lachniet (Chefredakteur NRZ), Marie Todeskino (Chefredakteurin Der Westen) sowie Vertreter von Rheinischer Post, weiteren WDR-Studios und Correctiv.
 
Die Neuen deutschen Medienmacher*innen sind ein bundesweiter Zusammenschluss von Medienschaffenden mit und ohne Einwanderungsgeschichte, die sich für mehr Vielfalt in den Medien einsetzen. Die NdM führen seit 2010 erfolgreiche bundesweite Mentoringprogramme durch. Mit dem Projekt NdM-Mentoring@Ruhrgebiet Programm wird erstmalig gezielt Nachwuchs für lokalen und regionalen Journalismus gefördert.
 
Zum Hintergrund Ruhr-Konferenz:
Die Ruhr-Konferenz ist eine umfassende Initiative der Landesregierung, um das Ruhrgebiet als wirtschaftlich starke und lebenswerte Zukunftsregion für alle Menschen zu gestalten. Der Prozess zur Entwicklung der Chancenregion Ruhr ist von Beginn an auf breite Beteiligung und das Engagement von Menschen und Partnern aus allen gesellschaftlichen Bereichen angelegt. Auf fünf zentralen Handlungsfeldern sollen dabei wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Ruhrgebiets gesetzt werden: Vernetzte Mobilität – kurze Wege; Erfolgreiche Wirtschaft – gute Arbeit; Gelebte Vielfalt – starker Zusammenhalt; Sichere Energie – gesunde Umwelt sowie Beste Bildung – exzellente Forschung. Die Umsetzung der 74 erarbeiteten und ausgewählten Projekte hat Anfang 2020 begonnen. In den kommenden Jahren werden weitere Vorhaben und Ideen von Partnern wie Kommunen, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern oder Unternehmen unter dem Dach der Ruhr-Konferenz diese Impulse verstärken und die Entwicklung der Chancenregion Ruhr unterstützen.
 
Weitere Informationen finden Sie unter: www.ruhr-konferenz.nrw.
 

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