Junge Energie­forscher entscheiden sich für den Forschungs­standort <br>Nordrhein-Westfalen

28. Dezember 2009

Rückkehrerprogramm 2009: Junge Energie­forscher entscheiden sich für den Forschungs­standort Nordrhein-Westfalen / Forscher aus Brasilien und den USA ab dem Sommersemester in Nordrhein-Westfalen

Die drei jungen Spitzenforscher, die über das Rückkehrerprogramm 2009 nach Nordrhein-Westfalen kommen, stehen fest. Tina Kasper und Sebastian Arnold Kaiser arbeiten derzeit noch an den Sandia National Laboratories, einer Großforschungseinrichtung in den USA. Martin Prechtl forscht aktuell in Brasilien an der Universität in Porto Alegre.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Die drei jungen Spitzenforscher, die über das Rückkehrerprogramm 2009 nach Nordrhein-Westfalen kommen, stehen fest. Tina Kasper und Sebastian Arnold Kaiser arbeiten derzeit noch an den Sandia National Laboratories, einer Großforschungseinrichtung in den USA. Martin Prechtl forscht aktuell in Brasilien an der Universität in Porto Alegre. Die Drei werden ab dem kommenden Sommersemester an einer nordrhein-westfälischen Universität ihrer Wahl ihre eigene Forschergruppe auf­bauen. Für jeden Nachwuchswissenschaftler stellt das Innovations­ministerium in den kommenden fünf Jahren 1,25 Millionen Euro zur Verfügung.

„Das Rückkehrerprogramm ist ein klares Signal an junge Spitzen­forscherinnen und Spitzenforscher, aus dem Ausland nach Nordrhein-Westfalen zu kommen und hier zu forschen“, sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. Das Rückkehrerprogramm läuft seit 2007 und ist Teil der gezielten Nachwuchsförderung des Landes, zu der auch das „Junge Kolleg“ an der Akademie der Wissenschaften und der Künste und die Doktorandenausbildung an den Forschungsschulen gehören. Voraussetzung für die Bewerbung im Rückkehrerprogramm ist eine mindestens zweijährige Forschungstätigkeit im Ausland und ein heraus­ragendes wissenschaftliches Profil.

Die diesjährigen ausgewählten promovierten Spitzenforscher sind:

Tina Kasper (33)

Forschungsschwerpunkt: Die Chemikerin will den Wirkungsgrad von Verbrennungsprozessen im Motor steigern.

Derzeit forscht sie an den Sandia National Laboratories in den USA. Zuvor war sie an der Universität Bielefeld.

Sebastian Arnold Kaiser (35)

Forschungsschwerpunkt: Der Maschinenbauingenieur sucht nach der Antwort zur Senkung der Schadstoffemissionen in Verbrennungs­prozessen von Kraftwerken an den Sandia National Laboratories, USA. Zuvor hat er an der Yale University, USA, geforscht.

Martin H. G. Prechtl (32)

Forschungsschwerpunkt: Das Forschungsgebiet des Chemikers sind flüssige Energieträger auf biologischer Basis – sie könnten eine Alter­native zum Benzin werden. Prechtl arbeitet derzeit an der Universidade Federal do Rio Grande do Sul in Brasilien und war zuvor an der RWTH Aachen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Telefon 0211 896-4790.

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