Minister Jäger verbietet Hells Angels in Köln

3. Mai 2012

Rocker müssen weiteren harten Schlag einstecken - Minister Jäger verbietet Hells Angels in Köln

Die Rocker in NRW müssen einen weiteren harten Schlag einstecken. Innenminister Ralf Jäger hat die Rockergruppe „Hells Angels MC Cologne“ und ihren Supporter Club „Red Devils MC Cologne“ verboten und aufgelöst. „Nach dem Verbot der Bandidos Aachen haben wir jetzt auch genügend Beweise gegen nicht minder kriminelle Hells Angels in Köln“, betonte Jäger. „Wir stehen diesen Gewalttätern schon lange auf den Füßen.“ Wesentliches Merkmal der Hells Angels in Köln sei ihre hohe Gewaltbereitschaft. „Sie setzen in Köln ihre Gebiets- und Machtansprüche brutal mit Bedrohung, Erpressung und Gewalt gegen andere durch. Das dulden wir nicht“, unterstrich der Minister.

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Die Rocker in NRW müssen einen weiteren harten Schlag einstecken. Innenminister Ralf Jäger hat die Rockergruppe „Hells Angels MC Cologne“ und ihren Supporter Club „Red Devils MC Cologne“ verboten und aufgelöst. „Nach dem Verbot der Bandidos Aachen haben wir jetzt auch genügend Beweise gegen nicht minder kriminelle Hells Angels in Köln“, betonte Jäger. „Wir stehen diesen Gewalttätern schon lange auf den Füßen.“ Wesentliches Merkmal der Hells Angels in Köln sei ihre hohe Gewaltbereitschaft. „Sie setzen in Köln ihre Gebiets- und Machtansprüche brutal mit Bedrohung, Erpressung und Gewalt gegen andere durch. Das dulden wir nicht“, unterstrich der Minister.

Mehr als 800 Polizeibeamte durchsuchten heute Morgen zeitgleich in NRW und Rheinland-Pfalz das Vereinsgelände und die Wohnungen der 32 Mitglieder des „Hells Angels MC Cologne“ und des „Red Devils MC Cologne“. Dabei handelte es sich um Objekte in Köln, Bergheim, Bornheim, Elsdorf, Erftstadt, Essen, Euskirchen, Frechen, Kerpen, Leverkusen, Hattingen, Hürth, Mechernich, Pulheim, Ratingen, Siegburg, Simmern, Troisdorf und dem Landkreis Ahrweiler. Das Vereinsvermögen und die Vereinssymbole wurden beschlagnahmt. Außerdem stellten die Beamten unter anderem einen scharfen Revolver, eine scharfe Pistole und Munition, ein Vorderlader-Gewehr, fünf Luftdruckgewehre, sieben Gasrevolver mit entsprechender Munition, zwei Schusswesten, drei Samuraischwerter, vier Macheten, zehn Einhandmesser, ein Tomahawk, zwei Morgensterne, 20 Schlagstöcke, zwei Teleskopschlagstöcke, sechs Baseballschläger, Pfefferspray, 26 Kutten, Bargeld und 28 Ampullen mit Testosteron sicher.

„Die Hells Angels ignorieren bewusst die Grundwerte unserer Gesellschaft. Sie schotten sich ab, stellen ihre eigenen Regeln auf und üben Selbstjustiz“, stellte der Minister fest. „Mit dem heutigen Verbot zeigen wir erneut, dass wir keine rechtsfreien Räume dulden.“ Die Schlägerei der Rocker und ihr Widerstand gegen die eingesetzten Polizisten am vergangenen Wochenende vor einer Diskothek in Köln seien ein weiterer Beweis für ihre Gefährlichkeit und ihre große Gewaltbereitschaft. Mit Motorradromantik habe das nichts zu tun. „Wir gehen entschieden gegen diese gewalttätigen Subkulturen vor“, betonte Jäger.

Ab sofort ist den Mitgliedern der verbotenen Rockerclubs jede Vereinstätigkeit und die Bildung von Ersatzorganisationen untersagt. „Damit verhindern wir, dass die Clubmitglieder unter einem anderen Etikett ihre kriminellen Machenschaften fortführen können“, erklärte Jäger. Zudem ist es verboten, die Vereinssymbole in der Öffentlichkeit zu zeigen oder zu verbreiten. Das gilt auch für die sogenannten Kutten. „Das trifft die Rocker besonders hart. Sie können sich nicht mehr als mächtige Organisation martialisch in der Öffentlichkeit präsentieren und Angst und Schrecken verbreiten“, sagte Jäger.

Das Verbot der Hells Angels in Köln ist Bestandteil der konsequenten Strategie der NRW-Polizei gegen kriminelle Rockerclubs. Am 26. April hatte Innenminister Jäger bereits den Rockerclub „Bandidos MC Chapter Aachen“ und fünf seiner Teilorganisationen verboten. „Die Polizei kennt die Strukturen der kriminellen Rockerbanden und deren Mitglieder ganz genau“, betonte Jäger. Bei fast allen Treffen und Veranstaltungen von Rockern in NRW ist die Polizei präsent und kontrolliert.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

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