Richtfest für neue JVA Wuppertal-Ronsdorf

18. März 2010

Richtfest für neue JVA Wuppertal-Ronsdorf / Ministerin Roswitha Müller-Piepenkötter: Ein großer Schritt auf dem Weg zu einem zeitgemäßen Jugendvollzug

Nur ein Dreivierteljahr nach der Grundsteinlegung ist das Richtfest für den Neubau der Justizvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf gefeiert worden. In Wuppertal-Ronsdorf entsteht eine Jugendanstalt mit 510 Haftplätzen. Bei der Planung sind die Anforderungen an einen modernen Jugend­vollzug besonders berücksichtigt worden.

Das Justizministerium teilt mit:

Nur ein Dreivierteljahr nach der Grundsteinlegung ist heute (Donnerstag, 18. März 2010) das Richtfest für den Neubau der Justizvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf gefeiert worden.

In Wuppertal-Ronsdorf entsteht eine Jugendanstalt mit 510 Haftplätzen. Bei der Planung sind die Anforderungen an einen modernen Jugend­vollzug besonders berücksichtigt worden. Dies zeigt sich vor allem in dem großen Angebot für die schulische und berufliche Bildung der jungen Gefangenen: Die Anstalt wird über 200 Plätze für die berufliche und 170 Plätze für die schulische Bildung verfügen. Eine Sporthalle mit Fitnessräumen wird errichtet, dazu ist ein Sportplatz vorgesehen. Kleinspielfelder sowie auf den Freistundenhöfen Streetballfelder und Tisch-tennisplatten werden das sportliche Angebot abrunden.

Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter betonte: "Gerade die erschreckenden Bildungsdefizite der jungen Gefangenen machen ein umfangreiches Angebot an schulischen und beruflichen Bildungsmaß­nahmen erforderlich. Diese bilden einen der wohl wichtigsten Kern­bereiche eines auf Förderung und Erziehung ausgerichteten Vollzuges."

Neben Ausbildung und Arbeit betonte die Ministerin die besondere Be­deutung einer sinnvollen Freizeitgestaltung: "Dies ist umso wichtiger, als immer mehr junge Menschen nicht mehr in der Lage sind, ihre Freizeit sinnvoll zu nutzen, sondern gelangweilt 'herumhängen', was vielfach Auslöser für Kriminalität ist. Ein sinnvoller Umgang mit Freizeit, ver­knüpft mit sportlicher Betätigung, ist daher neben der beruflichen wie schulischen Förderung ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Jugendvollzuges."

Mit der Fertigstellung dieses Neubaus mit 510 Haftplätzen voraussicht­lich im Mai nächsten Jahres und dem Abschluss der bereits 2008 begonnenen Erweiterung der Jugendanstalt in Heinsberg um 330 Haft­plätze wird der Jugendstrafvollzug in Nordrhein-Westfalen den Anfor­derungen an einen zeitgemäßen Vollzug in besonderem Maße gerecht werden. 

In der laufenden Legislaturperiode sind - über infrastrukturelle Verbes­serungen insbesondere in den Bereichen Beschäftigung und Sport hinaus - größere Baumaßnahmen im nordrhein-westfälischen Strafvoll­zug abgeschlossen oder in Angriff genommen worden, um die Unter­bringungssituation zu verbessern. Fertiggestellt wurden knapp 1.000 neue Haftplätze, weitere rund 2.000 sind im Bau. Die unter dieser Lan­desregierung vorgenommenen Investitionen in Vollzugs-Bauvorhaben betragen über eine halbe Milliarde Euro.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon 0211 8792-255 oder -464.

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