Rheinalarm aufgehoben – Ermittlungen zur Ursache der Verunreinigung

28. März 2011

Rheinalarm aufgehoben – Ermittlungen zur Ursache der Verunreinigung mit der Chemikalie Anilin laufen

Ergebnissen der Messstation Bimmen/Lobith zufolge hat die Anilinwelle die deutsch-niederländische Grenze in den frühen Morgenstunden des Sonntags vollständig passiert, so dass für Deutschland der Rheinalarm Sonntagnacht wieder aufgehoben worden ist. Eine Gefahr für das Trinkwasser bestand und besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Ergebnissen der Messstation Bimmen/Lobith zufolge hat die Anilinwelle die deutsch-niederländische Grenze in den frühen Morgenstunden des Sonntags vollständig passiert, so dass für Deutschland der Rheinalarm Sonntagnacht wieder aufgehoben worden ist. Eine Gefahr für das Trinkwasser bestand und besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht. Die Betreiber der Trinkwassergewinnungsanlagen am Rhein wurden über den Warndienst Rhein über vorliegende Schadstoffwellen infor­miert.

Am Samstag wurde an der Internationalen Rheinmessstation Bim­men/Lobith (IMBL) im Rahmen der Alarmüberwachung vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) die chemische Sub­stanz Anilin in erhöhter Konzentration gemessen. Sofort eingeleitete Nachforschungen ergaben am Sonntag eine stark erhöhte Konzentrati­onen von bis zu 800 µg/l bei der Messstation Duisburg-Homberg. Der Schadstoffeintrag in den Rhein erfolgte mutmaßlich am Donnerstag, 24. März, zwischen Düsseldorf und Duisburg. Zur Ermittlung des Verursa­chers ist die Wasserschutzpolizei eingeschaltet worden. Bisher gibt es keinen konkreten Hinweis auf den Verursacher. Die Nachforschungen gehen daher weiter.

Anilin gilt als krebserregend und ist in die Wassergefährdungsklasse 2 (wassergefährdend, WGK 2) eingestuft sowie als „schädlich für die Um­welt“, vor allem für Fische und Schalentiere deklariert. Eine erste Ab­schätzung ergab, dass etwa 3,5 - 5 Tonnen dieser als Ausgangsstoff in der chemischen Industrie eingesetzten Grundchemikalie in den Rhein gelangt sind.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-748 (Stephan Malessa).

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.