Symposium beleuchtet Wege aus der Insolvenz

10. November 2009

Restrukturierungs- und Sanierungsinstrumente als Perspektive für Unternehmen in der Krise / Symposium beleuchtet Wege aus der Insolvenz

Effektive Sanierungsmöglichkeiten im deutschen Insolvenzrecht sowie Perspektiven von Restrukturierungs- und Sanierungsinstrumenten stan­den heute im Mittelpunkt des „NRW.Symposium – Restrukturierung und Sanierung“, einer Veranstaltung des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums, des Justizministeriums und der NRW.BANK.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, das Justizministerium und die NRW.BANK teilen mit:

Effektive Sanierungsmöglichkeiten im deutschen Insolvenzrecht sowie Perspektiven von Restrukturierungs- und Sanierungsinstrumenten stan­den heute im Mittelpunkt des „NRW.Symposium – Restrukturierung und Sanierung“, einer Veranstaltung des nordrhein-westfälischen Wirt­schaftsministeriums, des Justizministeriums und der NRW.BANK.

„Gerade in der aktuellen Wirtschaftslage ist es wichtig, Wege aus unter-nehmerischen Krisensituationen aufzuzeigen und offen über effektive Handlungsmaßnahmen zu diskutieren“, sagte  Wirtschaftsministerin Christa Thoben. In der Veranstaltung solle ein Zeichen dafür gesetzt werden, dass unternehmerische Krisensituationen und Unternehmens­insolvenzen nicht zwangsläufig in einer Sackgasse enden müssten, so Thoben weiter.

„Restrukturierung und Sanierung bedeuten zunächst immer neue Chan­cen für ein Unternehmen“, so Dietmar P. Binkowska, Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK. „Gerade die letzten Monate haben gezeigt, dass diese Instrumente auch die Grundlagen für einen wirtschaftlichen Neuanfang von Unternehmen bieten.“
 „Wie kaum eine andere Materie liegt das Insolvenzrecht im Schnittfeld verschiedener Rechtsgebiete und erfordert Kenntnisse im Zivil-, Gesell­schafts- und Arbeitsrecht sowie steuerrechtliche und betriebswirtschaft­liche Kompetenzen“, erklärte Justizministerin Roswitha Müller-Piepen­kötter. „Die gezielte Vermittlung des grundlegenden betriebswirtschaftli­chen Wissens ist daher immens wichtig.“ Sie sei deshalb besonders froh, dass die Einladung zum NRW.Symposium auf eine so große Re­sonanz gestoßen sei, so die Justizministerin weiter.

An dem Symposium in der NRW.BANK nahmen rund 200 Experten aus Wirtschaft, Justiz, Politik sowie den Kammern und Wirtschaftsförderun­gen des Landes teil. Referenten waren Wirtschaftsprüfer und Steuerbe­rater Jochen Rölfs und Rechtsanwalt Horst Piepenburg. Rölfs beschrieb betriebswirtschaftliche Indikatoren für Unternehmenskrisen und erläu­terte effektive Handlungsmaßnahmen zur Krisenbewältigung. Piepen­burg stellte anhand konkreter Fallbeispiele die Sanierungsmöglichkeiten von Unternehmen in der Insolvenz dar und schilderte konkrete Praxis­erfahrungen zu den Instrumenten des Insolvenzplans sowie der über­tragenden Sanierung.

Die Veranstaltung heute war Auftakt für eine Seminarreihe der NRW.BANK zu unterschiedlichen Förder- und Finanzierungsthemen. Zielgruppe sind Unternehmerinnen und Unternehmer. Die Reihe wird ab 2010 einmal monatlich stattfinden. „Wir stellen immer wieder fest, dass gerade in der derzeitigen Situation der Beratungsbedarf bei den Unter­nehmen steigt“, so Binkowska. „Hier möchten wir als Förderbank für das Land Nordrhein-Westfalen unseren Beitrag leisten.“
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.unternehmenssicherung.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837 2417 oder an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon 0211 8792 255 oder -464.

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