Förderprogramm „Regionale Innovationsnetzwerke‟ (RIN)

Porträtfoto von Ministerin Svenja Schulze
11. Oktober 2016

Regionale Innovationsnetzwerke: Zwei neue Konzepte mit regionalen Lösungen zu globalen Herausforderungen

Große Beteiligung und hohes Niveau bei Förderwettbewerb

Mit der Ausweitung des Förderprogramms „Regionale Innovationsnetzwerke‟ (RIN) werden in der aktuellen Förderrunde zwei neue Konzepte unterstützt. Die Jury wählte sie aus insgesamt 20 Einreichungen zur Förderung aus.

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Mit der Ausweitung des Förderprogramms „Regionale Innovationsnetzwerke‟ (RIN) werden in der aktuellen Förderrunde zwei neue Konzepte unterstützt. Die Jury wählte sie aus insgesamt 20 Einreichungen zur Förderung aus. Die große Zahl und das sehr hohe Niveau der Anträge in der ersten Ausschreibungsrunde sind Beleg für eine positive Entwicklung der inter- und transdisziplinären Forschung in NRW.

Gesucht wurden Ideen und Konzepte zu regionalen Fragestellungen entlang der großen gesellschaftlichen Herausforderungen, zum Beispiel Klimaschutz, Energieversorgung, demographischer Wandel, Sicherheit und Teilhabe. Die zwei zur Förderung ausgewählten Projekte behandeln die Themen barrierefreie Mobilität und Erhalt von Erwerbsfähigkeit. Beide Projekte können bis zu sechs Jahre gefördert werden. Für die einjährige Konzeptionsphase, die Anfang 2017 beginnt, stellt das Land NRW eine Förderung von jeweils bis zu 150.000 Euro bereit.

Die ausgewählten Projekte:

Das RIN Demografischer Wandel und Verkehrsraum der Zukunft (kurz: RIN Mobilität und Alter) der Bergischen Universität Wuppertal widmet sich dem Thema „Intelligente, umweltfreundliche und integrierte Mobilität‟. Es geht darum, bereits vorhandene Technologien einzusetzen, um Problemlösungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität bereit zu stellen. Es widmet sich dabei auch der Suche nach Lösungen für ganz alltägliche Problemstellungen. Zum Beispiel soll für Rollator-Nutzer an Haltestellen eine sichere Einstiegsmöglichkeit in den Bus garantiert werden.

Im RIN Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben im Münsterland (kurz: R³I³N³) der Fachhochschule Münster geht es um die Folgen der demographischen Entwicklung, die mit einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit, alternden Belegschaften und dem drohenden Fachkräftemangel einhergehen. So sollen Maßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und -tätigkeit (weiter)entwickelt werden. Ziel ist, dass sich sowohl ältere als auch jüngere Berufstätige so gesundheits- und teilhabeförderlich wie möglich im Erwerbsleben halten.

Zielsetzung der RIN

Regionale Innovationsnetzwerke sollen aufzeigen, wie es gelingen kann, die Grundlagen des gesellschaftlichen Wohlstands und Wohlergehens für die Menschen zu bewahren, um nachfolgenden Generationen ein intaktes soziales, ökonomisches und ökologisches Gefüge zu hinterlassen. Lösungsansätze nehmen neben technologischen und ökonomischen Aspekten auch die Folgen und Chancen für Mensch, Gesellschaft, Kultur und Umwelt in den Blick.

Dabei sind die RIN an konkreten Forschungs- und Entwicklungsfragen und der Umsetzung der Ergebnisse in der Region ausgerichtet. Sie sind inhaltlich, personell und zeitlich limitiert und bilden eine Art „Reallabor“ für die Netzwerkpartner der Wissenschafts- wie der Praxisseite. RIN haben deshalb ein hohes Potenzial, weil sich die Folgen des Umgangs mit den globalen Herausforderungen unmittelbar regional zeigen.

Unter dem Motto „Globale Herausforderungen lokal meistern‟ fördert das Wissenschaftsministerium im Rahmen der Forschungsstrategie „Fortschritt NRW‟ bereits sieben Regionale Innovationsnetzwerke mit einem Gesamtfördervolumen von insgesamt knapp zwei Millionen Euro.

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