Frau Dr. Angelica Schwall-Düren anlässlich der lokalen Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit 2012 zum Thema "in Verantwortung für den anderen"

11. März 2012

Rede von Frau Dr. Angelica Schwall-Düren anlässlich der lokalen Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit 2012 zum Thema "in Verantwortung für den anderen"

vor sechzig Jahren wurde hier in Minden erstmals die Woche der Brüderlichkeit in Deutschland eröffnet. In einem Land, das so anders war als heute, und doch dasselbe.

                                                         Rede
Der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien
                                des Landes Nordrhein-Westfalen,
                                  Frau Dr. Angelica Schwall-Düren
anlässlich der lokalen Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit 2012
                    zum Thema "in Verantwortung für den anderen"
                                   am 11. März 2012 in Minden
                                - es gilt das gesprochene Wort -

vor sechzig Jahren wurde hier in Minden erstmals die Woche der Brüderlichkeit in Deutschland eröffnet. In einem Land, das so anders war als heute, und doch dasselbe. In einer Welt, die sich anscheinend noch langsamer drehte und mit Menschen, in deren Köpfen die Erinnerungen noch frisch waren an das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit unserer Zeit.

In einem Land, in dem aber auch noch viele die Verbrechen leugneten, zumindest aber verdrängten und sich der Verantwortung nicht stellen wollten. Vieles hat sich seitdem verändert, manches ist aufgearbeitet, aber nichts ist zu Ende und nicht alles ist gut.

Ich freue mich sehr, dass ich einen Beitrag zur Woche der Brüderlichkeit leisten kann, hier in Minden, an einem der von Düsseldorf am weitesten entfernten Orte in Nordrhein-Westfalen. Hier in Minden, einer Stadt, die eine lange Geschichte hat, an die es lohnt zu erinnern – gerade, wenn es darum geht, das Verhältnis von Juden und Christen in Deutschland zu beleuchten. Minden war neben Dortmund und Münster der einzige Ort im heutigen Westfalen, in dem bereits im 13. Jahrhundert nicht nur einzelne Juden wohnten, sondern eine jüdische Gemeinde bestand, die eine Synagoge besaß.

Minden war Ort der deutsch-jüdischen Geschichte, die nicht nur vom Miteinander, wie wir es heute kennen, geprägt ist, sondern auch von Ausgrenzung, Verfolgung und schließlich Vertreibung und Ermordung.

Um 1932 lebten im ost-westfälisch-lippischen Raum etwa 3500 Juden. Nach dem Verbrechen der Skoa waren es 1962 dann wieder 227. Bis 1989/90 sank der Zahl der hier lebenden Juden auf ca. 120. Heute leben in den Gemeinden Ostwestfalens wieder etwa 350 jüdische Mitbürger.(Quelle: „Aus Geschichte und Leben der Juden in Westfalen“ H. Ch. Meyer)

Anrede
Die Nachkriegsinitiative der jüdisch-christlichen Verbrüderung vor sechzig Jahren knüpfte an Vorbilder in anderen Ländern an: Bereits seit den 1920er Jahren gab es in den USA, in Großbritannien, Frankreich und der Schweiz Initiativen zur christlich-jüdischen Versöhnung.

Ganz offensichtlich gab es auch dort Anlass dafür, die christlich-jüdische Annäherung voranzutreiben.

In Deutschland lebten Christen und Juden in dieser Zeit nahezu selbstverständlich miteinander, insbesondere in bürgerlichen und intellektuellen Kreisen. Wir erinnern uns an die Namensväter der Buber-Rosenzweig-Medaille, an Martin Buber und Franz Rosenzweig, deren Wirken in diese Zeit fällt. Namen wie Max Reinhard, Hugo von Hofmannsthal, Max Liebermann, aber auch Hugo Preuß und Walter Benjamin kommen mir in den Sinn, viele andere könnte man noch nennen. Sicher ist eins: Die kulturelle Hochblüte, die Deutschland in den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts erlebt hat, wäre ohne die Zusammenarbeit mit jüdischen Kulturschaffenden und Intellektuellen nicht möglich gewesen.

Ihr Wirken fällt in eine Zeit, in der das Miteinander nicht nur von diesen großen Persönlichkeiten ausging, sondern auch die Verfassung der Weimarer Republik die Religionsfreiheit gewährte – leider nur kurze 14 Jahre. Ich betone das, weil es die Bedeutung der Grundrechte eindrucksvoll belegt. Das dürfen wir nie aus dem Auge verlieren – gerade auch im Umgang mit anderen Glaubensgemeinschaften.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entstanden in verschiedenen Ländern ein Reihe von Gremien für christlichjüdische Zusammenarbeit neu oder wurden wieder gegründet.

Beim Aufbau der ersten Gesellschaften und den zugehörigen Veranstaltungen in Deutschland war die amerikanische Besatzungsmacht im Rahmen der Reeducation, des Erziehungsprogramms für die Deutschen zur Demokratie, engagiert. Eröffnet wurde die erste Woche der Brüderlichkeit 1952 mit einer im Radio übertragenen Rede des Bundespräsidenten Theodor Heuss. Dabei stand außer Frage, dass die Woche der Brüderlichkeit tagespolitische Themen meiden sollte. Kein Streit, kein Zwist, keine kleinkarierten Auseinandersetzungen sollten die Veranstaltungen trüben. In einem Deutschland, von dessen Fähigkeit zu Demokratie, Friedfertigkeit und Toleranz viele Menschen jenseits und auch diesseits der Grenzen zu jener Zeit noch überzeugt werden mussten, war die Wiederherstellung eines christlich-jüdischen Dialogs eine Aufgabe von allerhöchster Bedeutung.

Ich erlaube mir diesen kurzen Blick zurück, weil mir die Bedeutung dieses sechzigsten Jubiläums wichtig ist. Weil es so einfach ist, sich nur noch über das Jetzt zu unterhalten, ohne zu sehen, dass Jetzt immer nur die Knospe ist, die aus dem Baum unserer Geschichte gerade hervortritt. Als die erste Woche der Brüderlichkeit 1952 eröffnet wurde, da war das eine Knospe auf einem Baumstumpf, den alle für tot gehalten hatten. Inzwischen ist der Baum gewachsen und man mag sich in seinem Schatten gerne ausruhen. Leider aber zeigt sich, dass es mehr morsche Stellen gibt, als uns lieb sein kann.

Der Baum lebt, aber er ist beschädigt und vernarbt, Wunden können wieder aufbrechen.

Anrede
Auch wenn jüdisches Leben, gelebte jüdische Religion und jüdische Traditionen in unserer Gesellschaft wieder präsent sind, so haben uns die vergangenen Monate bewusst werden lassen, dass die gemeinsame Aufgabe, Demokratie, Friedfertigkeit und Toleranz zu gewährleisten, nicht erledigt ist.

Die erschreckenden Morde an Mitmenschen mit nicht deutscher Herkunft aus rechtsextremen Motiven heraus, hat unsere Gesellschaft verstört.

„Der Schoß ist fruchtbar noch …. „ aber wir – Behörden, Politikerinnen und Politiker, ein großer Teil der Gesellschaft – waren ganz offensichtlich zu sehr sehgestört um die rechtsextreme Gewalt zu erkennen. Abgesehen davon, dass wir die Opfer und die Angehörigen nicht mit einer einmaligen Gedenkfeier abspeisen können, müssen wir uns klar machen, was diese Taten und ihr vergangener Umgang damit über unsere Fähigkeit zu demokratischer Wahrhaftigkeit und respektvollen Umgang mit dem vermeintlichen oder tatsächlichen Anders-Sein aussagt.

Über eines dürfen wir uns nicht hinwegtäuschen: Fremdenhass, Anti-Islamismus und Judenfeindlichkeit liegen bei uns dicht nebeneinander.

Die im Januar von der Bundesregierung veröffentlichte Studie zum Antisemitismus in Deutschland hat Erschreckendes offenbart: Rund 20 Prozent aller Bürger der Bundesrepublik Deutschland sind latent antisemitisch eingestellt, begründet in tief verwurzelten Klischees, Vorurteilen und Unwissenheit um das Judentum. Uns wird hier vorgeführt: Christlich-Jüdischer Dialog ist nicht nur Vergangenheitsbewältigung, er ist auch und vor allem Gegenwartsgestaltung!

Das macht uns deutlich: Die Woche der Brüderlichkeit muss einen hohen Stellenwert behalten. Wir haben eine besondere Verantwortung. Das diesjährige Motto ‚In Verantwortung für den Anderen’ hätte daher nicht besser getroffen werden können.

Anrede
Die Woche der Brüderlichkeit ist dem christlich-jüdischen Dialog gewidmet
‚In Verantwortung für den Anderen’, das ist ein Thema, das auch unser designierter Bundespräsident hätte formulieren können. Für ihn steht der Verantwortungsbegriff im Zentrum seines Politikverständnisses. Joachim Gauck sagt: „Verantwortung ist dem Untertan meistens fremd.“ Damit bekommt der Verantwortungsbegriff eine sehr politische Dimension, weil er sehr eng an die persönlichen Freiheitsrechte nach unserem Demokratieverständnis geknüpft ist. D.h. Es ist nicht nur unsere Aufgabe, im Privaten füreinander Verantwortung zu übernehmen, sondern auch für das gesellschaftliche Ganze. Wir sind damit auch verantwortlich für die verfassungsrechtlichen und politischen Strukturen, die jedem Einzelnen ermöglichen, sich eine eigene Position zu erarbeiten und für diese Position auch einzustehen. Der Untergang der Verantwortungskultur ist gepaart mit der Ausbreitung von Untertanengeist. Der Verantwortungslose ist gleichzeitig der Entmachtete, der für sein Schicksal dunkle, unverstandene Mächte, das Fremde, den Fremden verantwortlich macht.

Anrede,
Demokratie verlangt Eigenverantwortung. Die aktive Bürgergesellschaft, die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist unabdingbarer Bestandteil des demokratischen Rechtsstaats.

Der aktive Bürger ist emotional und intellektuell in der Lage, als Partner aufzutreten und dem anderen, außer sich, Respekt und Anerkennung zu zollen.

Die Landesregierung sieht sich in der Verantwortung, die demokratische Kultur zu fördern und fasst die politische Aufgabenstellung, die sich daraus ergibt, nochmals weiter. Ich will das an zwei Beispielen erläutern:

1. Wir wollen kein Kind zurücklassen.
Gemeinsam mit der Bertelsmann-Stiftung hat die Landesregierung das Modellvorhaben ‚Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor’ entwickelt, 18 Städte und Kreise nehmen an dem Vorhaben teil, aus Ostwestfalen beteiligt sich Bielefeld. Mit dem Programm helfen wir, mehr für die frühe Förderung unserer Kinder und für die frühe Unterstützung von Familien zu tun. Kein Kind darf im Abseits stehen, jedes Kind muss so gefördert werden, dass es die besten Bildungschancen in unserem Land, in Bielefeld und in Minden erhält.

Warum erzähle ich Ihnen das? Was hat dies mit unserem Thema zu tun? Weil es nur mit der besten Bildung gelingen wird, allen Kindern und Jugendlichen die Instrumente an die Hand zu geben sich zu selbstbewussten Menschen heranzubilden, die ihre Talente entfalten und ihre Chancen nutzen können.
Zu Menschen, die in der Gesellschaft ankommen und ihren Platz finden.
Zu Menschen, die sich in ihrer Unterschiedlichkeit akzeptiert und zu Hause fühlen.
Zu Menschen, die die deutsche und europäische Geschichte kennen und die daraus entstehende Verantwortung übernehmen können.

Wir dürfen es nicht zulassen, dass ein Fünftel der Heranwachsenden sich Vorurteilen und Klischees hingeben. Das ist unsere Verantwortung! Unsere Verantwortung für den Anderen, unsere Verantwortung für die Schwächeren. Unser Ziel ist es nicht, und so komme ich auf Joachim Gauck zurück, Kinder und Jugendliche zu Untertanen zu erziehen, sondern im Gegenteil, wir wollen dass sie selbstbestimmte und verantwortungsvolle Bürgerinnen und Bürger unserer Gesellschaft werden.

Sie sollen ihre Angelegenheiten selbst regeln können.

Sie sollen Standpunkte beziehen, für das Gemeinwohl eintreten und Zivilcourage zeigen. Dazu wollen wir die Voraussetzungen schaffen.

Unser Staat lebt davon, dass seine Bürgerinnen und Bürger feste Orientierungen haben, eine kulturelle Identität und ethische Normen.

Der „Staat“ sprich: staatliche Institutionen, kann den Fortbestand und eine positive Entwicklung der Demokratie allein nicht gewährleisten.

Wir brauchen die moralische Sensibilität und demokratische Wachsamkeit der Bürgerinnen und Bürger. Diesen Wertekanon bekommen wir nicht in die Wiege gelegt. Er muss gelernt werden. Deswegen ist es unsere Verantwortung, dass kein Kind in unserem Bildungssystem zurückbleibt.

2. Wir wollen aus Betroffenen Beteiligte machen.
Mein zweites Beispiel ergibt sich aus einem Leitsatz unseres Regierungshandelns. Wir wollen, dass aus Betroffenen Beteiligte werden. Dieser Leitsatz bedeutet, dass es uns, der Politik, gelingen muss, betroffene Bürgerinnen und Bürger für unsere Arbeit zu interessieren und sie an der politischen Willensbildung fortwährend zu beteiligen. Denn nur so wird es uns gelingen, dass sich Bürgerinnen und Bürger mit dem identifizieren, was politisch diskutiert und entschieden wird. Denn auch das zeigen Occupy, Attac und Stuttgart 21 und viele andere Beispiele: Bürgerinnen und Bürger sind bereit, sich für ihre Interessen und das Gemeindewohl zu engagieren. Bürgerinnen und Bürger übernehmen Verantwortung für den anderen, es ist aber unsere Aufgabe, die Instrumente zu entwickeln, die den Menschen die Beteiligung und damit die Verantwortung für den Anderen ermöglichen.

Wir nennen das Open Government. Wir bieten Einblick in das Regierungshandeln. Wir erarbeiten neue Beteiligungsformen – auch über das Internet. Und wir merken, dass wir damit Bürgerinnen und Bürger erreichen, die zuvor nicht am politischen Willensbildungsprozess beteiligt waren.

Anrede,
„In Verantwortung für den Anderen“ ist ein starkes Motto, das mehr bedeutet als ein Miteinander-Reden. Ein Gespräch kann ja etwas sehr höfliches sein, aber durchaus Distanziertes. Es wäre nichts gewonnen, wenn es dabei bliebe. Es geht um die Veränderung des Selbst mit dem Anderen.

Dafür müssen wir uns aufeinander einlassen, auch dort, wo es weh tut. Im echten Dialog dürfen schwierige Fragen nicht ausgeklammert werden. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen engagiert sich seit vielen Jahren in der Tradition Heinz Kühns und Johannes Raus in und mit Israel. Das Existenzrecht Israels ist Richtschnur unseres Handels.

Das sehen wir nicht im Gegensatz zu unserem Bemühen, die Palästinenser in ihrem Bestreben zu unterstützen, ein menschenwürdiges Leben zu führen.

Deshalb müssen wir auch das schwierige Gespräch darüber führen, wie die Sicherheit Israels gewährleistet werden kann, ohne dass die Siedlungspolitik Palästinenser ihrer Existenzgrundlage beraubt.

Den Gesprächspartnern ist in dieser Auseinandersetzung abverlangt, auch den eigenen Standpunkt in Frage zu stellen, um neue, vielleicht überraschende Einsichten zu gewinnen.

Die große Chance des christlich-jüdischen Dialogs liegt genau darin – es ist ein Dialog, der so alt ist wie die das neue Testament, der aus dem theologischen Diskurs soviel Gemeinsamkeit wie Differenzen entwickeln kann, dass Toleranz und Akzeptanz unweigerlich nah beieinander liegen. Es ist ein Dialog, der eine enorme Tiefe hat und alle Beteiligten an einem gemeinsamen Änderungsprozess teilhaben lässt.

Anrede,
Ich sage es ganz offen, als Europaministerin wünschte ich mir, es gäbe einen solchen intensiven Dialog zwischen allen Menschen in Europa. „In Verantwortung für den Anderen“, das ist in der Familie selbstverständlich, schon an den Landesgrenzen wird es schwierig und quer durch den Kontinent ist heute scheinbar ein jeder sich selbst am nächsten.

Erleben wir nicht gerade wieder eine Phase, in der die Überzeugung Risse bekommt, wir könnten die großen Zukunftsfragen nur gemeinsam lösen?

Breiten sich nicht wieder böse Vorurteile aus und machen sich nicht wieder nationale Egoismen breit?

Schüren nicht auch Politiker „Ängste“ in der Bevölkerung, statt Zuversicht weiterzutragen, dass wir gemeinsam die Herausforderung der Zukunft bewältigen können? Die meisten Bürgerinnen und Bürger wissen aber eigentlich sehr gut, dass die großen Menschheitsfragen nur gemeinsam angepackt und positiv beeinflusst werden können.

Deshalb brauchen wir auch heute und morgen eine emotionale Zustimmung zu dieser Gemeinsamkeit.

Deshalb brauchen wir auch heute und morgen Menschen, die erfahren, dass wir in Europa, im Judentum und Christentum, ja auch im Islam, auf gemeinsame Fundamente stehen.

Deshalb brauchen wir auch heute und morgen Menschen, die lernen, dass die Unterschiedlichkeit in Sprache, Kultur und Religion ein Reichtum ist, aus dem Lösungsstrategien erwachsen können.

Deshalb brauchen wir auch heute und morgen den christlichjüdischen Dialog und wir brauchen den Dialog mit dem Islam. Dann können wir wieder zu einer Vielfalt der christlich-jüdischen Zusammenarbeit kommen, wie sie so reiche Früchte zu Beginn des 20.Jahrhunderts getragen hat.

Die Woche der Brüderlichkeit und die Verantwortung für den Anderen, können Impulse weit über die christlich-jüdische Zusammenarbeit hinaus geben.

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