Realschulen: Schule mit Chancen für Viele

25. April 2009

Realschulen: Schule mit Chancen für Viele

„Die Realschule in Nordrhein Westfalen ist eine stabile, leistungsfähige und gesellschaftlich anerkannte Schulform, deren Stärken es zu bewahren und auszubauen gilt. Die Realschule ist erfolgreich, weil sie sich besonders an den Erfordernissen der Arbeitswelt orientiert“, betonte Schulministerin Barbara Sommer heute auf dem ersten Realschullehrertag des nordrhein-westfälischen Schulministeriums.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

„Die Realschule in Nordrhein Westfalen ist eine stabile, leistungsfähige und gesellschaftlich anerkannte Schulform, deren Stärken es zu bewahren und auszubauen gilt. Die Realschule ist erfolgreich, weil sie sich besonders an den Erfordernissen der Arbeitswelt orientiert. Gerade mittelständische Unternehmen und Verwaltungen stellen daher gut ausgebildete und verlässliche Absolventen der Realschule ein. Aber auch Realschüler, die den Weg in die gymnasiale Oberstufe oder in die Beruflichen Gymnasien wählen, sind erfolgreich, da sie ebenfalls gut darauf vorbereitet wurden“, betonte Schulministerin Barbara Sommer heute vor 400 Teilnehmern auf dem ersten Realschullehrertag des nordrhein-westfälischen Schulministeriums.

Das Ziel der Veranstaltung war es, die gute Arbeit der Realschulen her-auszustellen und weiterzuentwickeln. Dazu wurde, auch unter Beteiligung von Lehrerverbänden, ein Profilpapier entwickelt, das auf dem Realschullehrertag zur Diskussion gestellt wurde. Es hat den Titel „Realschule in Nordrhein-Westfalen – Chancen für viele!“ Das Ministerium möchte den Realschulen mehr Freiheiten geben, ihr Schulprofil vor Ort den Bedürfnissen der Schule anzupassen. Barbara Sommer: „Wir ermöglichen weitere Profilzweige – zum Beispiel in den naturwissenschaftlichen Fächern. Der Wahlpflichtunterricht soll den Schülerinnen und Schülern bessere Möglichkeiten geben ihren Neigungen und Interessen nachzugehen. Das Schwerpunktfach kann daher in den Klassen 9 und 10 ergänzt werden. Ein weiteres Kurzpraktikum am Ende der Klasse 9 oder zu Beginn der Klasse 10 soll den Jugendlichen Klarheit geben, welche schulischen Möglichkeiten das Berufskolleg, das Gymnasium oder die Gesamtschule eröffnet.“

Außerdem soll jede Schule ein frühzeitiges, standortbezogenes Konzept zur Berufswahlvorbereitung entwickeln, so dass nach der Schule keine kostbare Zeit mit der Berufsfindung verloren geht. „Ich möchte, dass jede Realschülerin und jeder Realschüler spätestens am Ende der Klasse 9 weiß, ob eine betriebliche Ausbildung oder eine Fortsetzung des schulischen Wegs bis zur Fachhochschulreife oder der allgemeinen Hochschulreife das persönliche Entwicklungsziel ist“, betonte die Schulministerin.

Mit diesen Maßnahmen soll die Zukunftsfähigkeit der Schulform Real-schule als starker Säule des gegliederten Schulwesens ausgebaut wer-den. Barbara Sommer: „Eltern wissen, dass die Realschule ihren Kindern viele Perspektiven offen hält. Sie ist damit eine Schule mit Chancen für Viele.“

Mehr als ein Viertel aller Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I besuchen eine Realschule. Sie ist damit zahlenmäßig nach dem Gymnasium die beliebteste Schulform.

 

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