Reaktivierung von Brachflächen

Minister Michael Groschek
27. Juni 2016

Reaktivierung von Brachflächen: Elf weitere Kommunen profitieren vom Landesprogramm Flächenpool NRW

Gerade vor dem Hintergrund des Mangels an bezahlbarem Wohnraum müssen brachliegende und wenig genutzte Flächen mobilisiert werden.

 
Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Gerade vor dem Hintergrund des Mangels an bezahlbarem Wohnraum müssen brachliegende und wenig genutzte Flächen mobilisiert werden. Das Landesprogramm Flächenpool NRW unterstützt Städte und Gemeinden seit zwei Jahren dabei, solche Bereiche zu erschließen und sinnvoll zu nutzen. Jetzt geht das Unterstützungsangebot in die dritte Runde – elf weitere Kommunen profitieren ab Sommer 2016 von dem Programm: Aachen, Bad Oeynhausen, Eschweiler, Gelsenkirchen, Goch, Kall, Radevormwald, Versmold, Wermelskirchen, Werne und Witten.
 
„Nicht nur beim Wohnraum, auch bei den Gewerbeflächen steigt der Nachfragedruck“, sagte Stadtentwicklungsminister Michael Groschek. „Es kann nicht sein, dass wertvolle Flächen in zentralen Lagen nicht genutzt werden, weil sich Eigentümer und die Stadt nicht über die Verwendung einigen können. Hier kommt unser erfahrenes Moderationsteam vom Flächenpool ins Spiel, das sich mit den Akteuren zusammensetzt und sie berät. Das große Interesse an dem Angebot zeigt, dass der Flächenpool NRW genau das richtige Instrument ist, um den enormen Flächenverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig die Innenstädte wieder lebenswerter zu machen.“
 
Aus der ersten und zweiten Auswahlrunde werden vom Flächenpool-Team bereits 33 Kommunen mit 146 Standorten, 764 Eigentümern und gut 780 Hektar Fläche – das entspricht in etwa 1.110 Fußballfeldern –betreut.
 
Minister Groschek hatte im Oktober 2015 auf der Expo Real in München den Beginn des dritten Aufrufverfahrens verkündet und erneut die Städte und Gemeinden aufgerufen, sich mit ihren innerstädtischen Brachflächenstandorten zu bewerben. Es wurden insbesondere Bewerbungen aufgenommen, die Potenzialflächen für Wohnbauland mobilisieren wollen.
 
Ziel bleibt es weiterhin, im engen Dialog mit der Kommune und dem Flächeneigentümer neue Entwicklungsperspektiven individuell für den jeweiligen Standort zu erarbeiten. Dahinter steht die landesweite Zielsetzung, den Verbrauch neuer Flächen in NRW zu reduzieren. Mit der Durchführung des Flächenpool NRW hat das Land die Landestochter NRW.URBAN beauftragt, die diese Aufgabe in Kooperation mit der BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH (BEG) wahrnimmt. Beide Partner sind ausgewiesene Experten des Flächenrecyclings und verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich.
Weitere Infos und der Kontakt zum Flächenpool unter www.nrw-flaechenpool.de .

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