Reaktivierung von Brachflächen in den Innenstädten: Flächenpool NRW geht in die zweite Runde

19. September 2014

Reaktivierung von Brachflächen in den Innenstädten: Flächenpool NRW geht in die zweite Runde

Viele Kommunen setzen bei der Reaktivierung von brachliegenden Flächen in den Innenstädten auf die Hilfe des Landes Nordrhein-Westfalen. Daher hat Stadtentwicklungsminister Michael Groschek nun den Startschuss für die zweite Bewerbungsrunde für den Flächenpool NRW gegeben. „Etwa jede zehnte Kommune in Nordrhein-Westfalen hat sich innerhalb des ersten Aufrufverfahrens im Frühjahr beworben. Das zeigt, wie sehr dieses Thema den Städten und Gemeinden unter den Nägeln brennt“, sagte Groschek.

Das Ministerium für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Viele Kommunen setzen bei der Reaktivierung von brachliegenden Flächen in den Innenstädten auf die Hilfe des Landes Nordrhein-Westfalen. Daher hat Stadtentwicklungsminister Michael Groschek nun den Startschuss für die zweite Bewerbungsrunde für den Flächenpool NRW gegeben.

„Etwa jede zehnte Kommune in Nordrhein-Westfalen hat sich innerhalb des ersten Aufrufverfahrens im Frühjahr beworben. Das zeigt, wie sehr dieses Thema den Städten und Gemeinden unter den Nägeln brennt“, sagte Groschek. „Uns sind insgesamt fast 170 Brachflächenstandorte mit einer Gesamtfläche von mehr als 700 Hektar gemeldet worden. Es geht hier also um eine Fläche, die etwa 1000 Fußballfeldern entspricht. Wenn wir den enormen Flächenverbrauch stoppen und gleichzeitig die Innenstädte wieder lebenswerter machen wollen, dann ist dafür der Flächenpool NRW genau das richtige Instrument.“

Der Flächenpool NRW will brachliegende Flächen innerhalb der Städte und Gemeinden wieder nutzbar machen. Dazu werden Experten für Flächenrecycling in die Kommunen geschickt, deren Ziel es ist, im engen Dialog mit der Kommune und dem Grundstückseigentümer neue Entwicklungsperspektiven individuell für den jeweiligen Brachflächenstandort zu erarbeiten. Als Grundlage hierfür dienen schriftliche Vereinbarungen, in denen sowohl die Kommune als auch der Eigentümer ihre Mitwirkung verbindlich zusagen.

Alle Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen sind nun erneut dazu aufgerufen, sich mit ihren für die Innenentwicklung geeigneten Brachflächenstandorten um die Teilnahme am Flächenpool NRW zu bewerben. Es ist geplant, in den neu aufgenommenen Kommunen im Frühjahr 2015 die Arbeit aufzunehmen.

Mit der Durchführung des Flächenpools NRW ist die Landestochter NRW.URBAN in Kooperation mit der BEG Nordrhein-Westfalen (BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH) beauftragt. Wie schon im ersten Aufrufverfahren wird es auch diesmal die Möglichkeit geben, im Vorfeld Fragen zur Bewerbungspraktik und zu dem Instrument Flächenpool NRW persönlich mit dem Team des Flächenpool NRW zu klären.

Alle Informationen zum Flächenpool NRW, zum zweiten Aufrufverfahren (Termine und Fristen) sowie ein Download der Bewerbungsvordrucke werden unter www.nrw-flaechenpool.de bereit gestellt.

Pressekontakt:
E-Mail: maik.grimmeck@mbwsv.nrw.de
Telefon 0211/3843-1019

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