Förderung der Digitalisierung in der klinischen Medizin- und Gesundheitsforschung

REACT-EU: 13,3 Millionen Euro zur Förderung der Digitalisierung in der klinischen Medizin- und Gesundheitsforschung in Nordrhein-Westfalen

13. September 2021

Die Digitalisierung eröffnet der klinischen Forschung neue Möglichkeiten. Um diese zu nutzen, werden nun zwölf zukunftsweisende Projekte aus Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Initiative REACT-EU gefördert

Die klinische Medizin- und Gesundheitsforschung in Nordrhein-Westfalen leistet wichtige Beiträge zum Wohl der Gesellschaft – etwa im Kampf gegen das Coronavirus. Gleichzeitig hat die Pandemie Entwicklungspotenziale im Bereich der Digitalisierung aufgezeigt.

 
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit:

aufgezeigt. Hier setzt der Förderaufruf der Landesregierung „Ausstattungsprogramm zur Förderung der Digitalisierung in der klinischen Medizin- und Gesundheitsforschung“ an, in dessen Rahmen jetzt zwölf Projekte in Nordrhein-Westfalen ausgewählt wurden. Sie werden mit insgesamt rund 13,3 Millionen Euro unterstützt. Ziel der Förderung auf Basis der Initiative REACT-EU (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe) ist die Beschleunigung der digitalen Transformation der klinisch relevanten Forschung an den Hochschulen und Universitätskliniken in Nordrhein-Westfalen.
 
Ausgewählt wurden verschiedene Projekte an den Standorten Aachen, Bochum, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster, die bis Ende 2022 umgesetzt werden sollen. Dabei geht es etwa um neue Technologien bei CT-Aufnahmen, den breiten Einsatz von 3D-Druckern von der Orthopädie bis zur Zahnmedizin oder die Nutzung von robotischen Systemen im Bereich der Mikrochirurgie.
 
REACT-EU ist eine Initiative der Europäischen Union zur Bekämpfung der Folgen der COVID19-Pandemie. Weitere Informationen zu REACT-EU erhalten Sie auf der EFRE-Website.
 
Die geförderten Projekte im Überblick:

Titel Institution
Digitale Photon-Counting-CT Innovationsplattform NRW Universitätsklinikum RWTH Aachen
Radiologisches Centrum für Integrierte Onkologie der Uniklinik Köln Universität zu Köln, Medizinische Fakultät
Deep Learning-basierte Unterstützung der AML-Risikostratifizierung basierend auf hochauflösenden zytologischen Bildern Universitätsklinikum Münster, Medizinische Klinik A
3D-Labor UKM Universitätsklinikum Münster
'High-Performance-Computing für translationale onkologische Spitzenforschung Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
UroDigiTrans - von digitorectal zur digitalen Transformation von Diagnose und Therapie bei urogenitalen Tumoren mit Label-freiem IR-Imaging Ruhr-Universität Bochum
Plan of the Day - adaptive Bestrahlungsplanung Universitätsklinikum Münster
Plattform für KI-Translation Essen Universitätsklinikum Essen
Digitalisierung von klinisch/genetisch annotierten pathologischen Daten für diagnostisches/prognostisches/prädiktives Profiling maligner Tumore Universität zu Köln, Medizinische Fakultät
 
Personalisierte Sepsistherapie durch KI-gestützte, digitale Dosierungsanpassung von Antibiotika Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum
Digitalisierung der Robotischen Mikrochirurgie WWU Münster Institut für Muskuloskelettale Medizin
Einrichtung eines Metabolomikzentrums Ruhr-Universität Bochum

 
 

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