Projekt „Mut tut gut“ erzieht Grundschüler zur Gewaltfreiheit

30. Oktober 2009

Projekt „Mut tut gut“ erzieht Grundschüler zur Gewaltfreiheit / Vorbildliches Konzept im Oberbergischen Kreis zeigt Erfolg / Minister Dr. Ingo Wolf: Frühzeitiges Anti-Gewalt-Training verhindert kriminelle Karrieren

Die Polizei im Oberbergischen Kreis setzt in der Gewaltprävention bei Grundschülern auf das Projekt „Mut tut gut“. „Es ist wichtig, dass die Kinder frühzeitig lernen, Gewalt zu ächten. Das ist die beste Voraussetzung, dass sie weder Täter noch Opfer von Gewalttaten werden“, sagte Innenminister Ingo Wolf heute bei der Vorstellung des Projektes in der Gemeinschaftsgrundschule Gummersbach-Bernberg.

Das Innenministerium teilt mit:

Die Polizei im Oberbergischen Kreis setzt in der Gewaltprävention bei Grundschülern auf das Projekt „Mut tut gut“. „Es ist wichtig, dass die Kinder frühzeitig lernen, Gewalt zu ächten. Das ist die beste Voraussetzung, dass sie weder Täter noch Opfer von Gewalttaten werden“, sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (30. Oktober 2009) bei der Vorstellung des Projektes in der Gemeinschaftsgrundschule Gummersbach-Bernberg. Das landesweit vorbildliche Konzept, das gemeinsam mit der Volkshochschule und dem Dachverband der Polizeisportvereine entwickelt wurde, zeigt Erfolg: Täter- und Opferzahlen von Kindern und Jugendlichen im Oberbergischen Kreis blieben in den letzten fünf Jahren gering und lagen unter dem Landesdurchschnitt. 

Das Präventionstraining wird als Schulprojekt durchgeführt. Spielerisch vermitteln qualifizierte Trainer den Sechs- bis Zehnjährigen in einem dreitägigen Unterricht, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Gleichzeitig wird ihr Selbstwertgefühl gestärkt. Das Training wechselt zwischen Rollenspiel, Diskussionen, Geschichten erzählen, dem Einsatz von Medien und Übungen aus dem autogenen Training. „Dabei werden die unterschiedlichen Kompetenzen der Expertinnen und Experten aus Sport, Schule, Erwachsenenbildung und von Polizei eingebracht“, sagte der Innenminister. „Die Erziehung zur Gewaltfreiheit ist gemeinsame Aufgabe von Eltern und Lehrern.“ Deshalb seien sie in das Programm „Mut tut gut“ mit eingebunden.

Die Bekämpfung der Jugendkriminalität hat für die nordrhein-westfälische Landesregierung hohe Priorität. „Wir wollen Kinder und Jugendliche vor kriminellen Karrieren bewahren und begonnene kriminelle Karieren stoppen“, sagte der Minister. Deshalb gebe es neben den Intensivtäterkonzepten der Polizeibehörden auch Ordnungspartnerschaften zwischen Polizei, Justiz und städtischen Einrichtungen zur Bekämpfung der Jugendkriminalität. Diese Projekte sind auf die jeweils örtlichen Bedingungen abgestimmt. Wolf: „Entscheidend für den Erfolg ist dabei, dass alle verantwortlichen Partner bei diesem wichtigen Thema zusammen arbeiten.“

Informationen zum Projekt „Mut tut gut“ im Internet unter www.em-jug.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Innenministeriums, Telefon 0211 871-2300 oder -2301.

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