Programm „Kulturagenten für kreative Schulen“ fördert 43 künstlerische Projekte

7. März 2012

Programm „Kulturagenten für kreative Schulen“ fördert 43 künstlerische Projekte der beteiligten Schulen aus Nordrhein-Westfalen mit 186.000 Euro

Der Beirat des Modellprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“ hat sich auf seiner ersten Sitzung für die Förderung von insgesamt 137 künstlerischen Projekten aus fünf Bundesländern ausgesprochen. Die 43 „Kunstgeldanträge“ von nordrhein-westfälischen Schulen kommen aus den Schulnetzwerken Aachen-Alsdorf, Bielefeld, Dorsten-Herne-Herten, Dortmund, Essen-Mülheim, Krefeld, Moers, Münster und Oberhausen und werden mit 186.000 Euro gefördert. Mit dem „Kunst­geld“, das die beteiligten Schulen aus Nordrhein-Westfalen zweimal im Jahr beantragen können, realisieren die Schulen gemeinsam mit „ihrer“ Kulturagentin künstlerische Projekte.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Der Beirat des Modellprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“ hat sich auf seiner ersten Sitzung für die Förderung von insgesamt 137 künstlerischen Projekten aus fünf Bundesländern ausgesprochen. Die 43 „Kunstgeldanträge“ von nordrhein-westfälischen Schulen kommen aus den Schulnetzwerken Aachen-Alsdorf, Bielefeld, Dorsten-Herne-Herten, Dortmund, Essen-Mülheim, Krefeld, Moers, Münster und Oberhausen und werden mit 186.000 Euro gefördert. Mit dem „Kunst­geld“, das die beteiligten Schulen aus Nordrhein-Westfalen zweimal im Jahr beantragen können, realisieren die Schulen gemeinsam mit „ihrer“ Kulturagentin künstlerische Projekte. Sie initiieren damit gleichzeitig die Entwicklung eines umfassenden und passgenauen Angebots kultureller Bildung und langfristiger Kooperationen mit Kulturinstitutionen, Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturzentren. Diese gilt es in den kommenden dreieinhalb Jahren zu verstetigen und weiterzuentwickeln.

Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Die eingereichten Projekte aus Nordrhein-Westfalen zeigen deutlich, dass der Gedanke der Teilhabe von Kindern und Jugendlichen im Programm eine große Rolle spielt. Schülerinnen und Schüler sind nicht nur Hauptakteure, sondern vielfach auch Ideengeber der Kunstprojekte. Ich bin gespannt, welche weiteren künstlerischen Projekte die Schulen und ihre Kulturagentinnen gemein­sam mit allen am Schulleben Beteiligten in den kommenden dreieinhalb Jahren entwickeln werden.“

Ziel des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen“ ist es, Räume für die Kunst in den Schulen zu etablieren, die langfristige Zusammenarbeit mit Kultureinrichtungen, Kulturzentren und Künstlerinnen und Künstlern zu initiieren und dadurch den Schülerinnen und Schülern die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur außerhalb der Schule zu ermöglichen. Dafür bauen die Schulen Kooperationen, beispielsweise mit Theatern, Musikschulen, Jugendkunstschulen, professionellen Künstlerinnen und Künstlern, Theaterpädagoginnen und Theater­pädagogen und Vereinen vor Ort auf.

Der Beirat des Modellprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“ kommt in der Regel zweimal im Jahr zusammen, um über Qualitäts­fragen, die Umsetzung der Programmziele und über die Kunstgeld-Projekte zu diskutieren sowie Empfehlungen auszusprechen. Neben den Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Ministerien und Kooperationspartner gehören dem Beirat der Theaterregisseur Nuran David Calis; Prof. Dr. Peter Fauser, Professor für Schulpädagogik und Schulentwicklung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Kultur­staatssekretär a.D. Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff; Prof. Dr. habil Birgit Mandel, Leiterin des Bereichs Kulturmanagement und Kultur­vermittlung im Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim; Barbara Mundel, Intendantin des Freiburger Theaters; Ulrike Kegler, Schulleiterin der Staatlichen Montessori-Oberschule in Potsdam; die Künstlerin Diemut Schilling sowie Albert Schmitt, Geschäftsführer der Bremer Kammerphilharmonie, an.

„Kulturagenten für kreative Schulen“ ist ein Modellprogramm der gemeinnützigen Forum K&B GmbH, initiiert und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator in den Bundes­ländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt das Modellprogramm. Für die fachliche und organisatorische Ausgestaltung des Programms in Nordrhein-Westfalen ist die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung verantwortlich, die das Landesbüro Nordrhein-Westfalen unterhält.

Nähere Informationen zum Modellprogramm, den beteiligten Schulen und Projekten in NRW erhalten Sie unter www.kulturagenten-programm.de und bei Tom Braun, NRW-Landesbüro „Kulturagenten für kreative Schulen“, 02191 / 794 – 253, oder Kristin Bäßler, Geschäftsstelle Berlin, 030 / 20 21 563 – 13.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505 oder -3506.

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