Prof. Dipl.-Ing. Werner Ruhnau erhält Verdienstkreuz erster Klasse für jahrzehntelanges kulturelles Engagement

7. Juli 2012

Prof. Dipl.-Ing. Werner Ruhnau erhält Verdienstkreuz erster Klasse für sein jahrzehntelanges kulturelles Engagement

Bauminister Michael Groschek hat den renommierten Architektur- und Kunstprofessor Werner Ruhnau mit dem Verdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Minister Groschek: Die Bauten von Professor Werner Ruhnau sind künstlerische Werke von großer Offenheit. Sie schaffen Orte der Begegnung und des menschlichen Miteinanders und sind damit auch Ausdruck lebendiger Demokratie.

Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Bauminister Michael Groschek hat den renommierten Architektur- und Kunstprofessor Werner Ruhnau mit dem Verdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Anlässlich der Verleihung im Archiv von Professor Ruhnau in Essen erklärte Minister Groschek: „Wir ehren heute einen großen Architekten von internationaler Strahlkraft. Mit dem Gelsenkirchener Musiktheater hat Werner Ruhnau einen architektonischen Leuchtturm geschaffen, der bis heute funktional und ästhetisch als wegweisend gilt. Besonders beeindruckt mich seine Arbeitsweise: Werner Ruhnau begreift Bauen als Prozess, bei dem alle Beteiligten einbezogen werden und gemeinsam schöpferisch gestalten.“

Professor Werner Ruhnau, geboren 1922 in Königsberg, hat das 1956 eröffnete Stadttheater Münster maßgeblich mit gestaltet. Bis heute gilt es als herausragendes Bauwerk der Architektur der 50er Jahre.

1959 wurde das von Professor Ruhnau konzipierte Gelsenkirchener Theater eröffnet, das inzwischen unter Denkmalschutz steht. Mit dem Gelsenkirchener Theaterbau hat Werner Ruhnau eine perfekte Symbio-se aus Architektur und Kunst geschaffen, die international Aufsehen erregte.

Hier setzte er auch seine besondere Arbeitsweise in die Tat um: Die Idee der „Bauhütte“. Ingenieure, Architekten und Künstler wohnten auf der Baustelle, arbeiteten Hand in Hand.

Zahlreiche weitere Projekte folgten, darunter der Umbau des Schau-spielhauses Frankfurt, der Umbau des Grillo-Theaters in Essen sowie der Umbau des Theaters der Altmark in Stendal. Erfolgreich war die Idee des Zusammmenspiels von Planern, Künstlern und Nutzern auch bei der Werkbundsiedlung in Oberhausen und beim Großraumbüro in Herden.

In den 80er Jahren unterstützte Professor Ruhnau gemeinsam mit Michael Groschek, damals Ratsmitglied in Oberhausen, eine Bürgerinitiative zum Erhalt des Oberhausener Ebertbades. Mit Erfolg: Heute ist das Ebertbad Bürgerhaus und Spielstätte und ein bedeutendes Kulturzeichen in Oberhausen.

Bis heute engagiert sich Professor Werner Ruhnau als Botschafter der Theaterarchitektur. Er hält Vorträge, arbeitet bei Ausstellungen mit und sensibilisiert die Öffentlichkeit durch Führungen für die Baugeschichte des Theaters.

Pressekontakt: Ulrike.Coqui@mwebwv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1016

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