"Problemlöser" trifft auf "Feuerlöscher": Begegnungen auf dem NRW-Tag

28. Mai 2012

"Problemlöser" trifft auf "Feuerlöscher": Begegnungen auf dem NRW-Tag

8,5 Quadratmeter, ein vergittertes Fenster. Ein Bett, ein Tischchen, ein Schrank, eine Toilette: Die nachgebaute Zelle der JVA Detmold ist ein Besucher-Magnet am Stand des Justizministeriums NRW. Ein Knast zum Anfassen, Reinschauen erwünscht. Und anfühlen, was sonst so unbegreiflich ist.

8,5 Quadratmeter, ein vergittertes Fenster. Ein Bett, ein Tischchen, ein Schrank, eine Toilette: Die nachgebaute Zelle der JVA Detmold ist ein Besucher-Magnet am Stand des Justizministeriums NRW. Ein Knast zum Anfassen, Reinschauen erwünscht. Und anfühlen, was sonst so unbegreiflich ist.

Gefangene berichten über ihr Leben

Auffallend ist der riesige Bildschirm an der Wand. Den, sagt JVA-Mitarbeiter Jörg Gieseking, gebe es natürlich sonst nicht im Gefängnis. Aber für die Präsentation auf dem Nordrhein-Westfalen-Tag in Detmold ist der Bildschirm extra installiert worden. Es geht nämlich u.a. um das Projekt "Podknast": Gefangene drehen Filme und berichten damit von ihrem Leben hinter Gittern. "Das ist sehr spannend, schließlich müssen die Gefangenen auf diese Weise ihr eigenes Leben reflektieren", sagt Jörg Gieseking. Für solche Projekte gebe es auf dem NRW-Tag ein sehr großes Interesse. Gieseking ist begeistert.

Empfang für die Ehrenamtlichen in NRW

Genauso groß ist das Interesse schräg gegenüber am Stand des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport. Referentin Catrin Boss schneidet gerade Buttons aus, die Kinder mit einer Sticker-Maschine selbst produzieren können. Auf einmal ist man dank Button dann "Frau für alle Fälle", "Feuerlöscher" oder "Problemlöser". Es gehe bei der Button-Aktion darum, die verschiedenen Typen von Ehrenamtlichen zu präsentieren, sagt Boss. Die junge Frau ist sehr begeistert davon, wie viele engagierte Menschen beim NRW-Tag vor Ort sind. Bereits am Abend zuvor waren die Ehrenamtlichen in NRW mit einem Empfang in Detmold geehrt worden, den Ministerpräsidentin Hannelore Kraft extra ausgerichtet hatte. - Das ist gelebtes Miteinander.

Mit den Menschen über Europa reden

Ein Leitsatz, der sicherlich auch für Europa gilt. Am Stand des Ministeriums für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien haben viele Besucher Fragen zur Zukunft Europas. In zahlreichen Gesprächen habe sie davon erfahren, sagt Dr. Lale Akgün, Gruppenleiterin für Internationale Beziehungen und Eine Welt Politik in der Staatskanzlei des Landes NRW. Sie freut sich, im direkten Austausch mit den Menschen diskutieren und für Europa werben zu können. Ein NRW-Tag eigne sich hierfür ganz besonders.

Allein am letzten Tag über 75.000 Besucher

Noch bis zum Abend hin stehen alle Ministerien des Landes in Detmold für Fragen bereit. Allein der letzte Tag wird nach polizeilichen Schätzungen noch einmal rund 75.000 Menschen in die abgesperrte Innenstadt führen. Der NRW-Tag wird schließlich mit zahlreichen Konzerten und Live-Auftritten ausklingen.

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