Printgipfel: Qualität und Vielfalt der Zeitungsangebote sichern

19. Juni 2012

Printgipfel: Qualität und Vielfalt der Zeitungsangebote sichern

Qualität, Unabhängigkeit und Vielfalt müssen bei der Produktion von Medieninhalten in Nordrhein-Westfalen im Mittelpunkt stehen. Um diese Ziele sicherzustellen, kündigte Medienstaatssekretär Dr. Marc Jan Eumann die Gründung einer „Stiftung Vielfalt und Partizipation“ bei der Eröffnung des Printgipfels auf dem Medienforum in Köln an.

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Qualität, Unabhängigkeit und Vielfalt müssen bei der Produktion von Medieninhalten in Nordrhein-Westfalen im Mittelpunkt stehen. Um diese Ziele sicherzustellen, kündigte Medienstaatssekretär Dr. Marc Jan Eumann die Gründung einer „Stiftung Vielfalt und Partizipation“ bei der Eröffnung des Printgipfels auf dem Medienforum in Köln an. „Der Name der Stiftung ist bewusst gewählt. Partizipation braucht Medien. Bürgerinnen und Bürger können nur teilhaben am öffentlichen Leben, wenn sie dazu die notwendigen Informationen bekommen. Nur dann können sie sich im öffentlichen Diskurs über die Schulform in ihrer Gemeinde oder über die neue Stromtrasse Gehör verschaffen. Medien brauchen Vielfalt. Niemand darf den öffentlichen Diskurs allein gemäß seinen eigenen Interessen beherrschen.“

Die Landesregierung setzt sich zudem für den Erhalt des bestehenden und bewährten Vertriebssystems des Presse-Grosso ein, das die bundesweite Erhältlichkeit sämtlicher Presseprodukte ermöglicht. Staatssekretär Eumann: „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir ein Grosso-System benötigen. So wie wir uns für die Neutralität der Netze einsetzen und die Bevorzugung oder Zurückstellung von Datenpaketen im Internet ablehnen, wollen wir auch Diskriminierungen an den Kiosken verhindern.“

Der Staatssekretär machte auf dem Medienforum deutlich, dass die Vorschläge der Bundesregierung für eine Novellierung des Presse­fusionsrechts nicht weitreichend genug sind: „Die aktuelle Debatte über die Pressefusionskontrolle ist heute neben der Sicherung von Medien­vielfalt auch von der Sorge um die ökonomische Überlebensfähigkeit kleinerer Verlagshäuser geprägt. Bei den Sanierungsfusionen muss es noch Bewegung geben.“

Fortgesetzt werden soll auch die Initiative „ZeitungsZeit NRW – Selbst­ständigkeit macht Schule“, ein gemeinsames Projekt der Medienminis­terin, des Schul- und Wirtschaftsministeriums, des Zeitungsverleger­verbands NRW und der nordrhein-westfälischen Verlage. Medienstaats­sekretär Eumann: „ZeitungsZeit NRW ist das größte flächendeckende Zeitungsprojekt in Schulen, das es bislang in Deutschland gegeben hat. Unser Ziel ist eine umfassende Stärkung der Medien- und Lesekom­petenz. Deshalb freut es mich, dass alle Partner wieder bei der Fort­führung von ZeitungsZeit NRW dabei sind.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

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