Präventionstage machen fit gegen Rechtsextremismus

13. Oktober 2009

Präventionstage in Hagen machen Jugendliche fit gegen Rechtsextremismus

Jugendliche slolen die Tricks und Werbe-Methoden von Rechtsextremisten kennenlernen. Deshalb lädt die Landeszentrale für politische Bildung zu Präventionstagen ein. Sie geben praktische Anregungen, wie Jugendliche der Szene entgegentreten können.

Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Jugendliche müssen die Tricks und Werbe-Methoden von Rechtsextremisten kennenlernen. Diese Aufklärung ist nach wie vor eine wichtige Aufgabe der politischen Bildung“, erklärte die Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, Maria Springenberg-Eich, heute (13. Oktober 2009) in Düsseldorf. „Während der Präventionstage 2009 soll das moderne Erscheinungsbild des Rechtsextremismus bekannt gemacht werden und praktische Anregungen gegeben werden, wie Jugendliche der Szene entgegentreten können“, so Springenberg-Eich. Die Präventionstage am 28. und 29. Oktober in Hagen werden gemeinsam von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, jugendschutz.net (Mainz) und dem Innenministerium Nordrhein-Westfalen unter dem Motto „Für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ veranstaltet.

Rechtsextremismus gibt sich heute zeitgemäß: So präsentiert sich die extreme Rechte gegenüber Jugendlichen mit Rockmusik und anderen Freizeitangeboten als actionreiche Erlebniswelt. Das Internet ist längst zu einer maßgeblichen Kommunikationsplattform für die rechtsextremistische Szene geworden. Die zentralen Werbebotschaften lauten „Kameradschaft“ und „Zusammenhalt“ in unsicheren Zeiten. Durch die Nutzung neuer Medien und Elemente aus der Jugendkultur verschleiern Rechtsextreme, dass ihre Angebote nichts anderes als Propagandainstrumente für eine menschenverachtende, antisemitische und rassistische Weltanschauung sind.

Der moderne Rechtsextremismus bediene sich der Kommunikationsformen seiner Zielgruppen, so Springenberg-Eich. Deshalb werde Thomas Pfeiffer aus dem Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen über rechtsextremistische Musik sprechen. Parteien wie die NPD bemühen sich um ein seriöses Image und sprechen Jugendliche mit Websites, Rockmusik und Action an. Dies mache es zuweilen schwierig, den getarnten Rechtsextremismus zu erkennen.
Fragen wie „Ist das Internet ein rechtsfreier Raum?“, „Wie erkenne ich rechtsextremistische Musik?“ oder „Welche Möglichkeiten haben Jugendliche, sich gegen Rechtsextremismus gerade auch im Internet zu wehren?“ stehen im Mittelpunkt der Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden.

Die Präventionstage sind unterteilt in drei Veranstaltungen:
Die Vormittagsveranstaltungen am 28. und 29. Oktober wenden sich an Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse.
Die Nachmittagsveranstaltung am 28. Oktober richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der schulischen und außerschulischen Arbeit. Hier geht es vor allem um die Frage, wie Schule und außerschulische Jugendbildungsarbeit gezielt Aufklärung zum Rechtsextremismus leisten können.
Die Präventionstage 2009 „Für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ finden am 28. und 29. Oktober 2009 im Rathaus an der Volme, Ratssaal, Rathausstraße 11, 58095 Hagen, statt.  Die Teilnahme ist kostenlos.

Programm:
28.10.2009, 11.00 – 14.00 Uhr
Jugendliche der 9. und 10. Klassen.
28.10.2009, 15.00 – 19.00 Uhr
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
29.10.2009, 10.00 – 13.00 Uhr
Jugendliche der Jahrgangsstufen 11-13 und Berufskolleg

Wegen der begrenzten Platzzahl wird um Anmeldung gebeten unter:
Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen
Herbert Cormann
Horionplatz 1
40213 Düsseldorf
Tel. 0211-8618 4622
E-Mail: herbert.cormann@mgffi.nrw.de
Weitere Veranstaltungen finden am 1. und 2. Dezember 2009 in Neuss statt.
Nähere Informationen unter www.politische-bildung.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Landeszentrale für politische Bildung, Lydia Anita Jendryschik, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 0211-8618-4652.

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