Auftaktveranstaltung zu gemeinsamem Forschungsprojekt

4. Dezember 2015

Potenziale von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund besser fördern – Auftaktveranstaltung zu gemeinsamem Forschungsprojekt

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat gemeinsam mit Vertretern der Stiftung Mercator und der Universität Duisburg-Essen die Auftaktveranstaltung zum Forschungsprojekt „Talente und Potenziale bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund erkennen und fördern“ eröffnet.

 
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat gemeinsam mit Vertretern der Stiftung Mercator und der Universität Duisburg-Essen die Auftaktveranstaltung zum Forschungsprojekt „Talente und Potenziale bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund erkennen und fördern“ eröffnet.
 
Ziel des Projekts ist, Konzepte zu entwickeln, um Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund künftig noch besser zu fördern. Mechanismen zur Erkennung von Potenzialen sollen systematisch erforscht und herausgearbeitet werden. Die gewonnenen Erkenntnisse zur Talentförderung dieser Zielgruppe sollen im pädagogischen Alltag nutzbar gemacht werden und als praktische Empfehlungen gleichermaßen Lehrkräfte und Eltern sensibilisieren und unterstützen. Auch in die Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie in die Elternbildung sollen die Konzepte einfließen.
 
Schulministerin Sylvia Löhrmann betonte, dass es der Leitgedanke der individuellen Förderung ist, die Potenziale aller Schülerinnen und Schüler zu erkennen und zu entfalten. „Dieses Forschungsprojekt nimmt nun die Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund besonders in den Blick. Sie sollen die gleiche Chance haben, ihre Talente zur Geltung zur bringen. Die Studie wird uns Erkenntnisse bringen, wie das in Zukunft noch besser gelingen kann. Das ist nicht nur mit Blick auf die hier aufgewachsenen Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte wichtig, sondern auch für die neu zugewanderten Kinder und Jugendlichen. Für diese zentrale Aufgabe von Schulen kann die Studie ein wertvoller Beitrag sein, der das wissenschaftliche Fundament für die pädagogische Praxis liefert.“
„Die heutigen 15 Jährigen (Hoch-) Begabten stellen ein wichtiges Potenzial für die Zukunft unserer Gesellschaft dar. Diese Potenziale dürfen uns nicht verloren gehen“, betonte der Migrationsforscher Herr Prof. Dr. phil. Hacı-Halil Uslucan von der Universität Duisburg-Essen, der das Forschungsprojekt leitet.
 
Die Stiftung Mercator ist Förderer des Projekts, das Ministerium für Schule und Weiterbildung beteiligt sich unterstützend. „Für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft sind die Talente aller hier lebenden jungen Menschen wichtig. Wir engagieren uns daher für gleiche Bildungschancen und setzen uns in unseren Projekten dafür ein, dass alle Menschen an zentralen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens teilnehmen können“, so Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator.
 
Im Projekt sollen an konkreten Beispielen Biographien erkundet und die Erfolge sichtbar gemacht werden. Die Studie erstreckt sich auf Schulen in ganz NRW und umfasst Schülerinnen und Schüler mit verschiedener Migrationsgeschichte, unterschiedlicher sozialer Herkunft und Lebenswelt.
 
Ansprechpartner für Presseanfragen:
Prof. Dr. phil. Hacı-Halil Uslucan
Professor für Moderne Türkeistudien und Integrationsforschung
Universität Duisburg-Essen
Wiss. Leiter des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung
Tel.: 0201-3198-0, haci-halil.uslucan@uni-due.de
 
Pressestelle Schulministerium: 0211 - 5867 3505 presse@msw.nrw.de
Pressekontakt Stiftung Mercator: 0201 – 24522 841 cathrin.sengpiehl@stiftung-mercator.de

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