Polizei verstärkt Alkoholkontrollen an den närrischen Tagen

Porträtfoto Ralf Jäger, Minister für Inneres und Kommunales
12. Februar 2015

Polizei verstärkt Alkoholkontrollen an den närrischen Tagen

Minister Jäger: Wer unter Alkoholeinfluss fährt, riskiert sein Leben und das Anderer

Bunt kostümierte Jecken und gute Stimmung beherrschen in den nächsten Tagen in vielen Städten Nordrhein-Westfalens das Straßenbild. Oft ist dann auch Alkohol im Spiel. Mit Beginn der närrischen Tage verstärkt die Polizei daher ihre Kontrollen im Straßenverkehr.

 
Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Bunt kostümierte Jecken und gute Stimmung beherrschen in den nächsten Tagen in vielen Städten Nordrhein-Westfalens das Straßenbild. Oft ist dann auch Alkohol im Spiel. Mit Beginn der närrischen Tage verstärkt die Polizei daher ihre Kontrollen im Straßenverkehr. Innenminister Ralf Jäger appelliert an alle Karnevalisten, sich alkoholfrei ans Steuer zur setzen: „Nach einer feucht-fröhlichen Feier sollte jeder das Auto stehen lassen und mit Bus, Bahn oder Taxi nach Hause fahren“, sagte Jäger heute in Düsseldorf. „Schon eine geringe Menge Alkohol im Blut erhöht das Unfallrisiko um ein Vielfaches. Deshalb zieht die Polizei Promillesünder konsequent aus dem Verkehr.“
 
Im letzten Jahr ereigneten sich von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch 145 Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol im Spiel war. Hierbei verletzten sich 23 Autofahrer schwer und 43 leicht. Die Polizei kontrollierte insgesamt über 62.000 Fahrzeugführer. Davon mussten sich 17.256 wegen des Verdachts der Trunkenheit am Steuer einem Alco-Test unterziehen. In 477 Fällen bestätigte sich der Verdacht. 230 Führerscheine wurden beschlagnahmt.
 
Ein paar Stunden Schlaf reichen nicht aus, um wieder nüchtern zu werden. Auch der Restalkohol am nächsten Morgen kann Folgen haben. „Schon bei 0,3 Promille kann der Führerschein entzogen werden, wenn Anzeichen von Fahruntauglichkeit vorliegen oder man an einem Verkehrsunfall beteiligt ist“, gab Jäger zu bedenken. Jeder habe es selbst in der Hand, Alkoholunfälle und deren Folgen zu vermeiden. Denn: Wer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fährt, gefährdet leichtfertig sich selbst und das Leben sowie die Gesundheit Anderer.

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