Start: Qualifizierungsreihe für Integrationsräte

24. April 2010

„Politisch partizipieren heißt handeln!“ − Start der Qualifizierungsreihe für Integrationsräte in Nordrhein-Westfalen

Professionelle Kenntnisse über Strukturen, Abläufe, und Mechanismen der Kommunalpolitik vermittelt die Qualifizierungsreihe „Politisch partizipieren heißt handeln! Handlungsfelder und Umsetzungsstrategien kommunaler Integrationsräte“, mit der die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen die kommunalen Integrationsräte stärken will.

Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Professionelle Kenntnisse über Strukturen, Abläufe, und Mechanismen der Kommunalpolitik vermittelt die Qualifizierungsreihe „Politisch partizipieren heißt handeln! Handlungsfelder und Umsetzungsstrategien kommunaler Integrationsräte“, mit der die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen die kommunalen Integrationsräte stärken will. Nur knapp drei Monate nach den jüngsten Integrationsratswahlen beginnen am 24. April 2010 an den Volkshochschulen in Leverkusen und in Herten die Fortbildungsseminare. Unmittelbar danach startet auch in den fünf weiteren Modellregionen die Qualifizierung. Die Landeszentrale finanziert das Projekt in diesen Regionen in diesem Jahr mit insgesamt 30.000 Euro.

„Politische Teilhabe und gesellschaftliche Integration gehören zusammen. Dies betrifft zu allererst die kommunale Ebene, denn hier muss Integration konkret umgesetzt werden“, sagt Maria Springenberg-Eich, Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen heute (24. April 2010) in Düsseldorf. Das Engagement der Integrationsräte sei darum von zentraler Bedeutung für das Gelingen von Integration. „Wir brauchen starke, qualifizierte Integrationsräte, die auf Augenhöhe mit den anderen Protagonisten der Kommunalpolitik agieren können.

Die Qualifizierungsreihe soll dazu beitragen, dass aus politisch Betroffenen politisch Handelnde werden, die die Partizipationsmöglichkeiten ausschöpfen und sich erfolgreich in kommunalpolitischen Zusammenhängen behaupten können. „Wir möchten diesen Prozess unterstützen und stärken“, so Springenberg-Eich weiter.

Tayfun Keltek, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen (LAGA NRW) appelliert an die Volkshochschulen und Integrationsräte des Landes, sich dem Programm anzuschließen: „Besonders wichtig wird die Qualifizierungsreihe vor dem Hintergrund, dass von den rund 1.100 gewählten Frauen und Männern mehr als 60 Prozent zum ersten Mal kommunalpolitisch tätig werden. Es wäre deshalb schön, wenn weitere Volkshochschulen und Integrationsräte dem guten Beispiel der sieben Modellregionen folgen würden.“

Der Landesverband der Volkshochschulen und die LAGA NRW werden interessierte Kommunen und Integrationsräte hierbei beratend unterstützen.

Auch die neu gewählten Vorsitzenden der Integrationsräte aus Leverkusen, Serkan Kaygisiz, und aus Herten, Bekir Uzunoglu, sehen in den Seminaren eine wichtige Starthilfe für die neuen Integrationsräte: „Viele von uns sind kommunalpolitisch noch unerfahren und es fehlt an Grundlagen für eine wirkungsvolle politische Teilhabe. Wir erhoffen uns von der Qualifizierungsreihe konkrete Hilfestellungen für die praktische integrationspolitische Arbeit, die vor uns liegt.“

Das von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit der LAGA NRW und dem Landesverband der Volkshochschulen von Nordrhein-Westfalen e.V. entwickelte Fortbildungsprogramm besteht aus vier eintägigen Modulen. Schwerpunkte sind „Gremienarbeit“, „Interkulturelle Öffnung von Kommunen“, „Öffentlichkeitsarbeit“ und die „Entwicklung politischer Ziele“. Methodisch stehen Plenums- und Gruppenarbeiten im Mittelpunkt der einzelnen Module, teilweise ergänzt durch Vorträge und Rollenspiele. Die einzelnen Themenfelder der Fortbildungsreihe werden so für die Teilnehmenden erlebbar und die gewonnenen Erkenntnisse anwendbar.

Die Qualifizierungsreihe wird in diesem Jahr in den sieben Modellregionen Aachen, Bielefeld, Duisburg, Essen, Herten, Leverkusen und Mülheim durchgeführt.

Die Seminare in Leverkusen finden am 24. April sowie am 08., 15. und 29. Mai 2010 in der Volkshochschule Leverkusen statt. Ansprechpartnerin vor Ort für Fragen und Anmeldungen ist Vera Strittmatter, Telefon 0214 - 4064189, E-Mail vera.strittmatter@vhs-leverkusen.de.

Die Volkshochschule Herten startet ebenfalls am 24. April 2010 mit der Umsetzung der Qualifizierungsreihe. Fortgeführt wird die Reihe am 25. Mai 2010, am 12. Juni 2010, am 26. Juni 2010 sowie am 11. und am 25. September 2010 an der Volkshochschule in Herten. Ansprechpartner ist dort Manfred Nousch, Telefon 02366 - 303515, E-Mail m.nousch@herten.de.

Weitere Termine:

  • Volkshochschule Aachen: Vom 7. bis 11. Juni 2010 im Rahmen eines Bildungsurlaubs. Ansprechpartnerin ist Dr. Nicole Ehlers, Telefon 0241 - 4792179, E-Mail nicole.ehlers@mail.aachen.de.
  • Volkshochschule Duisburg: 19. und 20. Juni 2010 sowie 30. Oktober 2010. Ansprechpartner ist Wolfgang Esch, Telefon 0203 - 2833698, E-Mail w.esch@stadt-duisburg.de.
  • Volkshochschule Essen: 15. Mai 2010 sowie 12. Juni 2010. Zwei weitere Termine werden noch bekannt gegeben. Ansprechpartner ist Günter Hinken, Telefon 0201 - 8843200, E-Mail guen-ter.hinken@vhs.essen.de.
  • Volkshohschule Mülheim: Die Umsetzung erfolgt Anfang Mai. Die konkreten Termine werden noch bekannt gegeben. Ansprechpartnerin ist Henrike Donner, Telefon 0208 - 4554356, E-Mail henri-ke.donner@stadt-mh.de.

Weitere Informationen befinden sich unter www.politische-bildung-nrw.de. Hier ist auch eine zur Qualifizierungsreihe erschienene 144-seitige Handreichung als Download abrufbar.

Ansprechpartnerin für Journalisten bei weiteren Fragen:
Lydia Anita Jendryschik, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsar-beit bei der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, Telefon 0211-8618-4652.

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