Platz Eins für NRW: 50 Sonderforschungsbereiche der DFG

ZDT - Hörsaal
3. Juni 2016

Platz Eins für NRW mit 50 Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Universitäten Bonn, Köln und Münster besonders erfolgreich

Nordrhein-Westfalen erreicht mit 50 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichen (SFB) erneut bundesweit Platz Eins – vor Baden-Württemberg (45) und Bayern (37).

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Nordrhein-Westfalen erreicht mit 50 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichen (SFB) erneut bundesweit Platz Eins – vor Baden-Württemberg (45) und Bayern (37). Ab Juli 2016 richtet die DFG 20 neue Sonderforschungsbereiche ein. Bewilligt wurden sieben Anträge aus Nordrhein-Westfalen. Bundesweit fördert die DFG 264 Forschungsverbünde.
 
In der aktuellen Förderrunde war Köln mit vier neuen SFB und Bonn mit zwei SFB besonders erfolgreich. NRW stellt mit 50 Sonderforschungsbereichen fast 20 Prozent der aktuell in Deutschland eingerichteten oder laufenden Forschungsbereiche. Besonders erfolgreich sind in NRW die Universitäten Bonn (9 SFB), Köln (9 SFB) und Münster (8 SFB).
 
Die 20 neuen SFB werden mit insgesamt rund 174 Millionen Euro für zunächst vier Jahre gefördert. Zusätzlich zu den 20 Einrichtungen stimmte der Bewilligungsausschuss für die Verlängerung von 24 Sonderforschungsbereichen. Von den 24 bewilligten Anträgen sind fünf aus NRW und zwei mit NRW-Beteiligung.
 
Unter den bundesweit 264 Sonderforschungsbereichen sind insgesamt 69 Transregios (TRR), die sich auf mehrere Hochschulen verteilen. NRW ist mit 14 Sprecherhochschulen auch bei dieser Programmvariante führend. Hinzu kommen zahlreiche TRR, an denen NRW-Hochschulen als Mitantragsteller beteiligt sind.
 
In den Sonderforschungsbereichen arbeiten Forscherinnen und Forscher fachübergreifend in ausgewählten Bereichen der Grundlagenforschung. Die Forschungsvorhaben werden von der DFG mit einer maximalen Dauer von zwölf Jahren gefördert.
 
Die nordrhein-westfälischen Sonderforschungsbereiche im Einzelnen:
 

Universität Zahl der Sonderforschungsbereiche
Bonn 9
Köln 9
Münster 8
Aachen 6
Bochum 4
Düsseldorf 4
Dortmund 3
Duisburg/Essen 3
Paderborn 2
Bielefeld 1
Siegen 1
Gesamt 50

 
Die neuen Sonderforschungsbereiche in NRW:
1.SFB 1167 „Macht und Herrschaft – Vormoderne Konfigurationen in transkultureller Perspektive“, Sprecherhochschule: Universität Bonn, Sprecher: Prof. Matthias Becher
2.SFB 1211 „Evolution der Erde und des Lebens unter extremer Trockenheit“ Sprecherhochschule: Universität Köln, Sprecher: Prof. Tibor J. Dunai
3.SFB 1218 „Regulation der zellulären Funktion durch Mitochondrien“, Sprecherhochschule: Universität Köln, Sprecher: Prof. Thomas Langer
4.SFB 1238 „Kontrolle und Dynamik von Quantenmaterialien“ Sprecherhochschule: Universität Köln, Sprecher: Prof. Paul H. M. van Loosdrecht
5.SFB 1242 „Nichtgleichgewichtsdynamik kondensierter Materie in der Zeitdomäne“, Sprecherhochschule: Universität Duisburg-Essen, Prof. Uwe Bovensiepen
 
Sechs der 20 neu eingerichteten Verbünde sind SFB/Transregio (TRR).

Die zwei neuen TRR aus NRW:
1.TRR 183 „Verschränkte Materiezustände“, Sprecherhochschule: Universität Köln, Sprecher: Prof. Alexander Altland, weiterer Antragsteller: FU Berlin, Kooperationspartner: Weizmann Institute of Science, Israel; Center for Quantum Devices, Dänemark
2.TRR 185 „OSCAR – Kontrolle atomarer und photonischer Quantenmaterie durch maßgeschneiderte Kopplung an Reservoire“, Sprecherhochschule: Universität Bonn, Sprecher: Prof. Dieter Meschede, weiterer Antragsteller: TU Kaiserslautern
 
Mehr Informationen zu den neuen SFB finden Sie hier.

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