Platz Eins für NRW mit 47 Sonderforschungsbereichen

Porträtfoto von Ministerin Svenja Schulze
27. November 2015

Platz Eins für NRW mit 47 Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Universitäten Bonn, Münster und Aachen besonders erfolgreich

NRW stellt mit 47 Sonderforschungsbereichen fast 20 Prozent der aktuell in Deutschland eingerichteten oder laufenden Forschungsbereiche. Besonders erfolgreich sind in NRW die Universitäten Bonn (8 SFB), Münster (7 SFB) und Aachen (6 SFB).

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Nordrhein-Westfalen erreicht mit 47 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichen (SFB) erneut bundesweit Platz Eins – vor Baden-Württemberg (41) und Bayern (36). Ab Januar 2016 richtet die DFG 15 neue Sonderforschungsbereiche ein. Bewilligt wurden auch zwei Anträge aus Nordrhein-Westfalen und zwei weitere mit NRW-Beteiligung. Bundesweit fördert die DFG 249 Forschungsverbünde.
 
NRW stellt mit 47 Sonderforschungsbereichen fast 20 Prozent der aktuell in Deutschland eingerichteten oder laufenden Forschungsbereiche. Besonders erfolgreich sind in NRW die Universitäten Bonn (8 SFB), Münster (7 SFB) und Aachen (6 SFB). Jeweils einen Sonderforschungsbereich neu eingeworben haben die Universitäten Düsseldorf und Siegen.
 
Die 15 neuen SFB werden mit insgesamt 128 Millionen Euro für zu-nächst vier Jahre gefördert. Zusätzlich zu den 15 Einrichtungen stimmte der Bewilligungsausschuss für die Verlängerung von 13 Sonderforschungsbereichen. Alle Fortsetzungsanträge aus NRW wurden bewilligt.
 
Unter den bundesweit 249 Sonderforschungsbereichen sind insgesamt 65 Transregios (TRR), die sich auf mehrere Hochschulen verteilen. NRW ist mit 14 Sprecherhochschulen auch bei dieser Programmvariante führend. Hinzu kommen zahlreiche Transregios, an denen NRW-Hochschulen als Antragsteller beteiligt sind.
 
In den Sonderforschungsbereichen arbeiten Forscherinnen und Forscher fachübergreifend in ausgewählten Bereichen der Grundlagenforschung. Die Forschung wird von der DFG mit einer maximalen Dauer
von zwölf Jahren gefördert.

Die nordrhein-westfälischen Sonderforschungsbereiche im Einzelnen:

Universität Zahl der Sonderforschungsbereiche
Bonn 8
Münster 7
Aachen 6
Bochum 5
Düsseldorf 5
Köln 5
Dortmund 3
Bielefeld 2
Duisburg/Essen 2
Paderborn 2
Siegen 1
Wuppertal 1
Gesamt 47

 
Die neuen Sonderforschungsbereiche in NRW:

  • SFB 1187 „Medien der Kooperation“, Universität Siegen, Prof. Erhard Schüttpelz
  • SFB 1208 „Identität und Dynamik von Membransystemen – von Molekülen bis zu zellulären Funktionen“, Universität Düsseldorf, Prof. Lutz Schmitt

Vier der 15 neu eingerichteten Verbünde sind SFB/Transregio (TRR). Die TRR mit NRW-Beteiligung:

  • TRR 170 „Die Akkretionsgeschichte der volatilen Elemente in den terrestrischen Planeten“ , Sprecherhochschule FU Berlin, mit Universität Münster
  • TRR 172 „Arktische Verstärkung: Klimarelevante Atmosphären- und Oberflächenprozesse und Rückkopplungsmechanismen: (AC)3“, Sprecherhochschule Universität Leipzig, mit Universität Bremen und Universität Köln

 
Zudem ist die Universität Bonn (Prof. Christian Kurts) mit einem Teilprojekt an dem SFB 1192 „Immunvermittelte Glomeruläre Erkrankungen – Grundlagen und klinische Auswirkungen“ an der Universität Hamburg beteiligt.
 
Mehr Informationen zu den neuen Sonderforschungsgebieten finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG

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