Planungen schreiten ohne Zeitverzögerung voran

18. Juni 2009

Planungen zur räumlichen Unterbringung der drei neuen Fachhochschulen schreiten ohne Zeitverzögerung voran / Unabhängige Jury erarbeitet Kriterien zur Bewertung möglicher Liegenschaften

Die Planungen zum Aufbau der drei neuen Fachhochschulen Hamm-Lippstadt, Rhein-Waal (Kamp-Lintfort und Kleve) und Westliches Ruhr­gebiet (Bottrop und Mühlheim) schreiten ohne Zeitverzögerung voran. Dies gab Innovationsminister Andreas Pinkwart heute in Düssel­dorf bekannt.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Die Planungen zum Aufbau der drei neuen Fachhochschulen Hamm-Lippstadt, Rhein-Waal (Kamp-Lintfort und Kleve) und Westliches Ruhr­gebiet (Bottrop und Mühlheim) schreiten ohne Zeitverzögerung voran. Dies gab Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart heute in Düssel­dorf bekannt. Zugleich informierte das Innovationsministerium die Hoch­schulleitungen und Kommunen an den sechs Standorten über den Fort­gang des Verfahrens zur Auswahl der jeweiligen Liegenschaften.

Die drei Fachhochschulen, an denen insgesamt 7500 neue Studien­plätze entstehen, beginnen ihren Studienbetrieb zum kommenden Win­tersemester. Die Gründungspräsidenten, die zum 1. Mai ihre Arbeit auf­genommen haben, haben in Zusammenarbeit mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) hierfür geeignete Gebäude übergangsweise angemietet.

Während die Hochschulleitungen nun die Raumprogrammplanung für die jeweiligen Standorte erstellen, wird parallel das Verfahren zur Aus­wahl geeigneter Liegenschaften abgeschlossen. Als Empfehlung für die Entscheidung des Innovationsministeriums dient eine Bewertung der zur Auswahl stehenden Grundstücke und Immobilien, die von den Städten bzw. Kommunen, eventuellen weiteren Antragstellern, den Hochschul­leitungen und dem BLB vorgenommen wird.

Die Bewertungen erfolgen anhand eines Kriterienkatalogs, den eine Expertenjury unter Vorsitz von Staatssekretär a.D. Dr. Fritz Schaumann erarbeitet. Die unterschiedlich gewichteten Kriterien prüfen die grund­sätzliche Eignung der Liegenschaft, die Funktionalität für Hochschul­zwecke sowie die Einbindung in das städtische und kommunale Umfeld. Die Jury hatte bereits im vergangenen Jahr die Auswahl der sechs Standorte fachlich vorbereitet.

Die ersten Entscheidungen erwartet das Innovationsministerium bereits im Juli, spätestens im September soll an allen Standorten Klarheit über die dauerhafte räumliche Unterbringung der neuen Fachhochschulen herrschen.

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