Partnerschaft mit Ghana stärkt Internationalität Nordrhein-Westfalens – Ghanas Staatspräsident Prof. Atta Mills empfängt Minister Armin Laschet

12. Juni 2009

Partnerschaft mit Ghana stärkt Internationalität Nordrhein-Westfalens – Ghanas Staatspräsident Prof. Atta Mills empfängt Minister Armin Laschet

Der seit Januar amtierende Staatspräsident Prof. John Evans Atta Mills hat Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Armin Laschet während dessen Besuches in dem westafrikanischen Land Ghana empfangen. Dies ist die erste Reise des für Entwicklungszusammenarbeit zuständigen Ministers in das Partnerland Nordrhein-Westfalens. Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers hatte am 5. November 2007 mit dem damaligen Außenminister der Republik Ghana die Partnerschaft in Bonn besiegelt.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

Der seit Januar amtierende Staatspräsident Prof. John Evans Atta Mills hat Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Armin Laschet während dessen Besuches in dem westafrikanischen Land Ghana empfangen. Dies ist die erste Reise des für Entwicklungszusammenarbeit zuständigen Ministers in das Partnerland Nordrhein-Westfalens. Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers hatte am 5. November 2007 mit dem damaligen Außenminister der Republik Ghana die Partnerschaft in Bonn besiegelt.

Präsident Prof. Atta Mills hob die große Bedeutung der Partnerschaft für sein Land Ghana hervor. Dies sei eine strategische Partnerschaft für sein Land. Er bat die nordrhein-westfälische Regierung, Ghana bei der Bewältigung der Zukunftsfragen zu unterstützen. Aus Sicht der neuen Regierung stellt das Abkommen eine gute und zukunftsfähige Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit dar, wie beispielsweise in Energiefragen, in der Zusammenarbeit mit der ghanaischen pharmazeutischen Industrie, in der beruflichen Bildung, in Hochschulkooperationen, in Sport und Jugend und in Städtepartnerschaften.

Staatspräsident Prof. Atta Mills und Minister Laschet waren sich darin einig, dass die Zukunftsfragen unserer globalisierten Welt nur gemeinsam und im Dialog gelöst werden können. Beide hoben hervor, dass die Partnerschaft sich dadurch auszeichne, dass die zahlreichen Projekte das Leben vieler Menschen konkret verbessert haben.

Das Land knüpft mit dieser Partnerschaft an die 27jährige Partnerschaft des Bistums Münster mit den Diözesen in Nordghana und an die 25jährige Hochschulpartnerschaft zwischen Kumasi und Dortmund mit einem gemeinsamen Studiengang im Bereich Raumplanung an.

Mit der neuen Entwicklungspartnerschaft zwischen den beiden ehemaligen Hauptstädten Bonn und Cape Coast wurde die erste Städtepartnerschaft mit Ghana vereinbart. Minister Laschet: „Ich wünsche mir, dass andere nordrhein-westfälische Kommunen diesem Beispiel folgen. Über diesen Weg ist es möglich, die Menschen Nordrhein-Westfalens und Ghanas näher zusammenzubringen."

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von bestehenden oder geplanten Hochschulkooperationen: Fachhochschule Bonn/Rhein-Sieg und Cape Coast, das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) und das Bonn International Conversion Center (BICC), beides Institute an der Universität Bonn, und Accra, Dortmund und Winneba, die Fachhochschule Düsseldorf und Tamale.

Zur Lösung der Probleme in der Energieerzeugung und -versorgung setzt Ghana auf neue Öl- und Gasfunde im Golf von Guinea sowie auf erneuerbare Energien. Der ghanaische Energieminister betonte im Gespräch mit Minister Laschet, dass Ghana bis zum Jahr 2020 zehn Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugen möchte. Laschet erklärte, Firmen aus Nordrhein-Westfalen seien Weltmarktführer bei Erneuerbaren Energien. Durch die Kooperation könnten Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen erhalten werden.

Im Rahmen der Reise standen Kontakte zur katholischen Kirche ebenfalls im Fokus. In Tamale traf Minister Laschet Erzbischof Philip Naameh und in Cape Coast den einzigen Kardinal Ghanas, Peter Kodwo Appiah Turkson, der bei der Unterzeichung des Vertrages im Jahr 2007 zugegen war.

Minister Laschet sprach eine Einladung an Staatspräsident Prof. Atta Mills zur Teilnahme an der zweiten Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik am 27. und 28. August in Bonn aus. Im Mittelpunkt der Konferenz steht die Rolle von subnationalen Akteuren in der Entwicklungszusammenarbeit zwischen Europa und den Ländern der südlichen Sahara.

Zur Delegation von Minister Armin Laschet gehörten Vertreter der Wirtschaft, des nordrhein-westfälischen Handwerks und der Sparkassen, der Wissenschaft, der Kirchen und ihrer Hilfswerke, des Eine-Welt-Netzwerkes sowie der Schalker Fußballspieler Gerald Asamoah.

Fotos können Sie unter www.mgffi.nrw.de herunterladen.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.