100 Millionen Euro für Elektromobilität

22. März 2011

Parlamentarischer Abend: NRW elektrisch mobil in die Zukunft / Minister Voigtsberger: 100 Millionen Euro für Elektromobilität

Verkehrs- und Energieminister Voigtsberger hat die aktuellen Leistungen der Elektromobilität an Rhein und Ruhr bei einem Parlamentarischen Abend in der Landesvertretung NRW in Berlin präsentiert. „Nordrhein-Westfalen wird bis zum Jahr 2015 Mittel in Höhe von mehr als 100 Millionen Euro für das Thema Elektromobilität bereitstellen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der Elektromobilität“, erklärte Voigtsberger.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr und das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilen mit:

Verkehrs- und Energieminister Harry K. Voigtsberger hat heute die aktuellen Leistungen der Elektromobilität an Rhein und Ruhr bei einem Parlamentarischen Abend in der Landesvertretung NRW in Berlin präsentiert. „Nordrhein-Westfalen wird bis zum Jahr 2015 Mittel in Höhe von mehr als 100 Millionen Euro für das Thema Elektromobilität bereitstellen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der Elektromobilität“, erklärte Voigtsberger.

Umweltminister Johannes Remmel ergänzte: „Wir verfolgen ambitionierte Ziele, festgehalten und formuliert im Masterplan Elektro­mobilität.NRW. Mit Hilfe von landeseigenen Förderprogrammen und einer Allianz aus EnergieAgentur.NRW, Autocluster.NRW sowie Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen treiben wir den Ausbau der Elektromobilität konsequent voran.“
Im Forschungsbereich sind aktuell drei Kompetenzzentren in NRW im Aufbau: Das Kompetenzzentrum in Aachen mit Schwerpunkt auf der Fahrzeugentwicklung, das Zentrum in Münster zur Batterieforschung sowie das in Dortmund mit Schwerpunkten bei der Infrastruktur und Netzen. „In diesen Zentren werden die erforderlichen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für die Markteinführung von Elektrofahrzeugen gebündelt“, so Minister Remmel.

Flankiert wird dies durch den Förderwettbewerb für Unternehmen „Elektromobil.NRW 2011“, für den das Land 30 Millionen Euro bereitstellt. Kernstück der Aktivitäten ist die Modellregion Elektromobilität Rhein-Ruhr. Als eines von bundesweit acht Projekten wird sie über das Bundesverkehrsministerium mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II ge­fördert. „Die Modellregion Elektromobilität Rhein-Ruhr setzt Maßstäbe, was die Erprobung und Weiterentwicklung von Fahrzeugen betrifft“, so Minister Voigtsberger. „Wir bringen derzeit rund 300 Elektrofahrzeuge von Kfz über Scooter, Mopeds und Räder (Pedelecs) sowie etwa 300 Ladepunkte in den Praxistest. Dabei werten wir parallel das Nutzerver­halten und die Akzeptanz aus. Gerade bei Nutzfahrzeugen ist NRW stark aufgestellt und kann Impulse für den öffentlichen Personennah­verkehr und für die klimafreundliche Verkehrsentwicklung in den Kommunen geben.“ Erstmals in Deutschland soll in der Modellregion Rhein-Ruhr ein Ballungsraum über die Staatsgrenzen hinweg elektromobil mit den Niederlanden vernetzt werden. „NRW wird sich auch weiterhin als engagierter Partner in die Aktivitäten des Bundes einbringen“, so Voigtsberger. „Dazu brauchen wir allerdings Planungs- und Investitionssicherheit für den Fortgang der Modellregion von der Bundesebene.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums  für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015 oder an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-719 (Wilhelm Deitermann).

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