Schäfer: Zahl der Bewegungskindergärten mehr als verdoppeln

5. Oktober 2010

Pakt für den Sport: Ministerin Schäfer will die Zahl der Bewegungskindergärten mehr als verdoppeln

Die nordrhein-westfälische Sportministerin Ute Schäfer will einen Pakt für den Sport schließen und die Zahl der Bewegungskindergärten auf 1.000 mehr als verdoppeln. Das kündigte die Ministerin in ihrer Grundsatzrede zu sportpolitischen Zielen und Vorhaben für diese Legislaturperiode im Sportausschuss des Landtages an.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Die nordrhein-westfälische Sportministerin Ute Schäfer will einen Pakt für den Sport schließen und die Zahl der Bewegungskindergärten auf 1.000 mehr als verdoppeln. Das kündigte die Ministerin heute in ihrer Grundsatzrede zu sportpolitischen Zielen und Vorhaben für diese Legislaturperiode im Sportausschuss des Landtages an.

„Unser wichtigster Partner in der Sportpolitik ist der organisierte Sport, insbesondere der Landessportbund mit seinen fünf Millionen Mitgliedern und 20.000 Vereinen. Gemeinsam mit dem Landessportbund wollen wir dafür sorgen, dass alle Menschen in unserem Land – und besonders Kinder und Jugendliche – guten Zugang zum Sport haben. Dazu wollen wir eine Vereinbarung schließen, einen neuen ‚Pakt für den Sport’. Er wird die sportpolitischen Schwerpunkte und Handlungsstränge zusammenfassen“, erklärte Schäfer.

Dazu zählten die Qualifizierung von Vorständen, Übungsleiterinnen und Übungsleitern genauso wie die Gewinnung junger Menschen für Führungsaufgaben in den Sportorganisationen oder eine verlässliche Finanzausstattung.
Schäfer betonte außerdem die Bedeutung des Sports in Kindertageseinrichtungen und Schulen. „Sport und Bewegungserziehung vermitteln entscheidende Werte und Fertigkeiten: Selbstvertrauen, Mannschaftsgeist, Fairness, Integration, Disziplin und Respekt“, sagte die Ministerin.

Die aktuelle Shell Studie belege eindrucksvoll, dass sportlich engagierte Jugendliche deutlich optimistischer seien. Umgekehrt gelte: Wer sich abgehängt fühle von gesellschaftlichen Entwicklungen, treibe kaum Sport.
„Ich sehe eine der wichtigsten sportpolitischen Aufgaben meines Ressorts darin, diese gesellschaftliche Bedeutung des Sportes stärker in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken: seine bildungspolitische Bedeutung, seine integrations- und vor allem auch seine gesundheitspolitische Bedeutung“, so Schäfer. Deshalb werde die Landesregierung mit dem Landessportbund ein neues Breitensportprogramm erarbeiten, um diejenigen Menschen zielgenauer anzusprechen, die bisher nicht oder wenig durch Vereine erreicht würden. „Außerdem wollen wir Bewegung, Sport und Spiel einen höheren Stellenwert im Elementarbereich verschaffen und bis 2015 die Zahl der Bewegungskindergärten von jetzt 400 auf 1.000 erhöhen. Dazu gehört auch, dass wir die Bewegungserziehung in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern stärker verankern und vertiefen“, kündigte die Ministerin an.

Als weitere wichtige Schwerpunkte nannte sie darüber hinaus ein gutes Miteinander von Schulen und Sportvereinen im Ganztag, ein besseres Angebot für Kinder und Jugendliche mit problematischer Bewegungsentwicklung, die Ausschreibung eines Sportintegrationspreises, die Gründung von NRW-Leistungssportzentren und die Beibehaltung der Sportpauschale.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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