Oscar-Nominierung für Wim Wenders NRW-Hommage an Pina Bausch

24. Januar 2012

Oscar-Nominierung für Wim Wenders NRW-Hommage an Pina Bausch

Der 3D-Dokumentarfilm „Pina“ des Düsseldorfer Regisseurs Wim Wenders ist in Los Angeles für den Oscar in der Kategorie bester Dokumentarfilm nominiert worden.

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Der 3D-Dokumentarfilm „Pina“ des Düsseldorfer Regisseurs Wim Wenders ist in Los Angeles für den Oscar in der Kategorie bester Dokumentarfilm nominiert worden. Das hat die Academy of Motion Picture Arts and Sciences im Samuel Goldwyn Theater in Beverly Hills, Kalifornien bekanntgegeben.

„Die Oscar-Nominierung für Pina als bester Dokumentarfilm ist ein außergewöhnlicher Erfolg für das Filmland NRW. Ich freue mich sehr für Wim Wenders. Er hat mit seiner Dokumentation in 3D nicht nur Pionierarbeit geleistet, sondern der Welt mit diesem Film über das Wuppertaler Tanztheater von Pina Bausch auch ein Stück NRW-Kultur näher gebracht“, so Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen.

Pina Bausch wurde 1949 in Solingen geboren und in Essen und New York zur Tänzerin ausgebildet. Sie zählt zu den bedeutendsten Choreografinnen der Welt. Seit 1973 leitete Pina Bausch das Wuppertaler Ballett, das sie in „Tanztheater“ umbenannte. Ihre Inszenierungen sind international bekannt und vielfach ausgezeichnet. Nach kurzer schwerer Krankheit starb Pina Bausch am 30. Juni 2009.

Wim Wenders Film „Pina“ sollte ursprünglich ein Film mit Pina Bausch werden. Während der Vorbereitungen verstarb sie jedoch plötzlich, sodass der Film zu einer Hommage an sie wurde. Der Film wurde vollständig in Nordrhein-Westfalen gedreht und von der Film- und Medienstiftung NRW mit 740.000 Euro gefördert. Seit der Welturaufführung auf der Berlinale 2011 lockte „Pina“ fast eine halbe Million Zuschauer in die Kinos – eine ungewöhnlich hohe Zahl für einen Arthouse-Film.

„Pina“ stand gleich zwei Mal auf der sogenannten Shortlist – der Liste, aus der die Nominierten gewählt werden: zum einen für den besten nicht-englischsprachigen Film, für den es neun Kandidaten gab; zum anderen für den besten Dokumentarfilm, um den insgesamt 15 Filme konkurrierten.

Der letzte deutsche Film, der einen Oscar erhielt, war 2007 „Das Leben der Anderen“ von Florian Henckel von Donnersmarck. Die Oscars werden am 26. Februar 2012 in Hollywood zum 84. Mal vergeben.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.nrw.de

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