NRW.INVEST: Seit 2005 Ansiedlungen verdoppelt und Arbeitsplatzzahlen vervierfacht

18. März 2010

NRW.INVEST: Seit 2005 Ansiedlungen verdoppelt und Arbeitsplatzzahlen vervierfacht

Mit 102 Ansiedlungsfällen erzielte NRW.INVEST im Jahr 2009 ihre bisher zweitbeste Bilanz. Gleichzeitig entstehen durch diese Investitionen 2.048 neue Arbeitsplätze – mehr als je zuvor. Damit konnten die Experten der Ansiedlungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen die Zahl der betreuten Investoren seit 2005 mehr als verdoppeln und das Arbeitsmarktergebnis sogar fast vervierfachen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie und die NRW.INVEST GmbH teilen mit:

Mit 102 Ansiedlungsfällen erzielte NRW.INVEST im Jahr 2009 ihre bisher zweitbeste Bilanz. Gleichzeitig entstehen durch diese Investitionen 2.048 neue Arbeitsplätze – mehr als je zuvor. Damit konnten die Experten der Ansiedlungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen die Zahl der betreuten Investoren seit 2005 mehr als verdoppeln und das Arbeitsmarktergebnis sogar fast vervierfachen.

„Diese kontinuierliche Steigerung ausländischer Investitionen und deren positive Arbeitsplatzeffekte sind Ergebnis der erfolgreichen Neuausrichtung unserer ehemaligen Landeswirtschaftsförderung“, betont Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Seit 2005 betreute NRW.INVEST 415 ausländische Investoren an Rhein und Ruhr. Insgesamt  rund 6.780 neue Arbeitsplätze wurden dabei geschaffen. Dass trotz weltweiter Finanz- und Wirtschaftskrise die Bilanz der Landesgesellschaft so positiv ausfällt, ist auch auf das anhaltende Wachstum der chinesischen Wirtschaft zurückzuführen, erläutert Petra Wassner, Vorsitzende der Geschäftsführung von NRW.INVEST: „Unser konsequentes Engagement im Reich der Mitte hat dazu geführt, dass chinesische Unternehmer seit einigen Jahren die größte Investorengruppe stellen. Allein im letzten Jahr waren es 47 Unternehmen, die sich hier neu niedergelassen haben.“

Beispielhaft dafür sind die Investitionen von SANY Heavy Industry in Bedburg (Bedburg/Bergheim-Mühlenerft) und die Investition des Telekommunikationsspezialisten Huawei, der in Düsseldorf 20 Millionen Euro in rund 200 neue, hochwertige Arbeitsplätze investiert.

Wichtig ist aber auch die Entwicklung des Standorts Deutschland insgesamt. „Deutschland und Nordrhein-Westfalen sind für Investoren deutlich attraktiver geworden“, unterstreicht Wassner. Faktoren wie Lohnkosten, Steuern und Abgaben, Arbeitsmarkt und wirtschaftliches Gesamtklima sprächen heute wieder klar für eine Ansiedlung an Rhein und Ruhr. Das bestätigt auch die Erweiterungsinvestition von Makita, einem renommierten japanischen Hersteller von Elektrowerkzeugen und benzinbetriebenen Gartengeräten. Gut 30 Millionen Euro steckt das Unternehmen in seine neue Deutschlandzentrale in Ratingen. Zum Jahreswechsel 2010/11 werden 180 Beschäftigte das neue Hauptquartier in Betrieb nehmen.

Die Neuausrichtung der ehemaligen Landeswirtschaftsförderer unter dem Dach von NRW.INVEST trägt zum Erfolg wesentlich bei. So hat sich die Gesellschaft mit einem Netz erfahrener Repräsentanten in den Schlüsselländern der Weltwirtschaft wettbewerbsfähig aufgestellt. Die gute lokale Verankerung der Repräsentanzen bildet das Rückgrat der Investorengewinnung. Kontinuierliche Kontakte zu Wirtschaft, Politik und Medien sorgen dafür, dass Nordrhein-Westfalen sich als ein führender Wirtschaftsstandort in Europa etablieren konnte. Die in einigen Ländern bereits aktive Standortmarketingkampagne „We love the new …“ unterstützt diese Aktivitäten erfolgreich. Zudem trägt auch die Beteiligung an internationalen Messen, Konferenzen und Veranstaltungen für Investoren Fürchte. Das Interesse am Standort Nordrhein-Westfalen, das belegen die mehr als 250 Anfragen des vergangenen Jahres, ist offenbar nachhaltig geweckt.

„Wir sind sicher, dass die Erfolgsgeschichte auch 2010 fortgesetzt wird“, blickt Ministerin Thoben in die Zukunft. Grund für Zuversicht gäbe es genug, wie etwa den jüngsten Ansiedlungserfolg: Im rheinischen Bergheim wird die Logistik- und Verarbeitungszentrale von TK Maxx, einem amerikanisch-europäischen Mode-Einzelhandelskonzern, entstehen. Mehr als 19 Millionen Euro werden dort in etwa 1.000 neue Arbeitsplätze investiert. „So kann das Jahr weitergehen.“

Infografik:

Ansiedlungsbilanz von NRW.INVEST

.

.

2009

2008

2007

2006

2005

Angesiedelte Unternehmen

102

115

80

72

46

Potenzielle Arbeitsplätze*

2.048

1.947

1.290

979

517

* Planangaben der Investoren bei der Entscheidung für den Standort Nordrhein-Westfalen.

BU zur Grafik: Seit 2005 hat NRW.INVEST insgesamt 415 Investitionsprojekte mit 6.781 Arbeitsplätzen für Nordrhein-Westfalen gewonnen. 2009 erzielte NRW.INVEST ihr bisher zweitbestes Ergebnis.

Für weitere Informationen und Rückfragen der Presse:

NRW.INVEST GmbH
Annette Peis, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 211-130 00 162, Fax: +49 (0) 211-130 00 154
E-Mail: Peis@nrwinvest.com

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837 2417.

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