NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima im August deutlich gesunken

1. September 2011

NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima im August deutlich gesunken / Minister Voigtsberger: „Lage ist besser als die Stimmung“

Die Stimmung in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalens hat sich im August gegenüber dem Vormonat deutlich eingetrübt. Das ifo-Geschäftsklima ist unter dem Strich immer noch positiv, der Saldo sank aber um 10,2 auf 4,9 Punkte. Dabei beurteilten die befragten Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage spürbar weniger positiv. Bei den Erwartungen für die kommenden sechs Monate waren sie erstmals seit Oktober 2009 wieder eher skeptisch.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Die Stimmung in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalens hat sich im August gegenüber dem Vormonat deutlich eingetrübt. Das ifo-Geschäftsklima ist unter dem Strich immer noch positiv, der Saldo sank aber um 10,2 auf 4,9 Punkte. Dabei beurteilten die befragten Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage spürbar weniger positiv. Bei den Erwartungen für die kommenden sechs Monate waren sie erstmals seit Oktober 2009 wieder eher skeptisch.

„Die deutlich eingetrübte Stimmung spiegelt die Verunsicherung der Wirtschaft durch die Turbulenzen an den Finanzmärkten wider“, sagte Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger. „Aber die Lage ist besser als die Stimmung: Die Unternehmen in NRW, insbesondere unsere häufig exportorientierten, innovativen mittelständischen Betriebe, arbeiten auf robusten Grundlagen – mit vollen Auftragsbüchern und wachsender Beschäftigung. Mit der Ausrichtung unserer Wirtschaftspolitik auf nachhaltige Wachstumsmärkten, mit unseren Initiativen für Fachkräfte- und Rohstoffsicherung, für bezahlbare Energiepreise und für den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur, tun wir alles, um diesen Trend zu erhalten und zu verstetigen."

Das ifo-Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Nordrhein-Westfalens im August ist zwar immer noch günstig, hat sich aber gegenüber dem Vormonat deutlich verschlechtert. Dabei beurteilten die Unternehmen sowohl ihre gegenwärtige Geschäftslage wie auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate erheblich schlechter als im Vormonat. Der Teilindex zur Lagebeurteilung sank um 7,5 auf 18,1 Punkte. Der Index der Erwartungen verschlechterte sich sogar um 12,6 Punkte auf -7,5. Damit schätzten die befragten Unternehmen ihre künftige Entwicklung erstmals seit Oktober 2009 wieder eher skeptisch ein.

Im verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimasaldo deutlich nach unten gesackt. Die Industrieunternehmen stuften ihre aktuelle Geschäftssituation bei weitem nicht mehr so gut ein wie in den vorangegangenen Monaten. Auch bei der Beurteilung ihrer Geschäftsperspektiven mussten sich die Optimisten gegenüber den Skeptikern zum ersten Mal seit August 2009 wieder geschlagen geben, obwohl das Vertrauen ins Exportgeschäft nahezu ungebrochen war.

Im verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimasaldo deutlich nach unten gesackt. Die Industrieunternehmen stuften ihre aktuelle Geschäftssituation bei weitem nicht mehr so gut ein wie in den vorangegangenen Monaten. Auch bei der Beurteilung ihrer Geschäftsperspektiven mussten sich die Optimisten gegenüber den Skeptikern zum ersten Mal seit August 2009 wieder geschlagen geben, obwohl das Vertrauen ins Exportgeschäft nahezu ungebrochen war.

Im Bauhauptgewerbe war das Geschäftsklima ebenfalls ungünstiger als im Juli. Die Firmen bewerteten zwar ihre aktuelle Lage per saldo nicht mehr negativ, hinsichtlich der kommenden Entwicklung waren sie jedoch wieder recht pessimistisch.

Auch im Einzelhandel hat sich das Geschäftsklima stark eingetrübt. Nach dem positiven Verlauf während der vergangenen zwölf Monate rutschte der entsprechende Saldo im August wieder in den negativen Bereich. Das war nicht nur auf eine erheblich schlechtere Beurteilung der aktuellen Geschäftslage zurückzuführen, sondern insbesondere auch auf die in den Geschäftserwartungen wieder aufkeimende Skepsis.

Im Großhandel ist der Klimasaldo im August zwar stark abgefallen, er blieb aber positiv. Die aktuelle Situation der Unternehmen verschlechterte sich merklich, auch wenn sie unter dem Strich durchaus noch gut blieb. Für die nächsten sechs Monate erwarteten die Firmen allerdings keine Verbesserung mehr.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums  für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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