Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen im kommunalen Hochbau

Finanzminister Norbert Walter-Borjans
6. Juli 2015

NRW.BANK und Finanzministerium NRW erweitern Angebot für Kommunen

Neues Rechenmodell bietet Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für den kommunalen Hochbau

Basierend auf dem Leitfaden „Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen im kommunalen Hochbau“ entwickelten sie gemeinsam ein Rechenmodell, mit dem Kommunen seit April die Wirtschaftlichkeit von kommunalen Hochbauprojekten berechnen können.

 
Das Finanzministerium teilt mit:

Die NRW.BANK und das Finanzministerium NRW haben ihr Angebot für die Beratung öffentlicher Kunden erweitert: Basierend auf dem Leitfaden „Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen im kommunalen Hochbau“ ent­wickelten sie gemeinsam ein Rechenmodell, mit dem Kommunen seit April die Wirtschaftlichkeit von kommunalen Hochbauprojekten berechnen können. Mehr als 130 Kommunen in Nordrhein-Westfalen nutzen das Angebot bereits.
 
„Die rege Nachfrage nach dem Rechenmodell zeigt, dass das Angebot einen zentralen Nerv bei den Kommunen trifft“, sagte Finanzminister Norbert Walter-Borjans. „Die PPP-Task-Force des Finanzministeriums NRW berät die Kommunen auch künftig bei Fragen zu Pilotprojekten und begleitet sie bei der Umsetzung.“
 
„Eine gut funktionierende Infrastruktur ist eine der Grundvoraussetzun­gen für das wirtschaftliche Wachstum einer Region. Mit dem erweiterten Angebot können Kommunen jetzt ihre Investitionen in die Infrastruktur besser planen“, sagte Klaus Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. Das sei der Förderbank besonders wichtig. „Denn die NRW.BANK ist und bleibt starker Partner der Kommunen in Nordrhein-Westfalen.“
 
Das Modell auf Excelbasis ermöglicht den Vergleich unterschiedlicher Realisierungsvarianten von Investitionsmaßnahmen. Kommunen können mit diesem Modell überprüfen, ob eine Sanierung, ein Neubau oder nur eine Instandhaltungsmaßnahme am wirtschaftlichsten ist. Außerdem unterstützt das Rechenmodell bei der Entscheidung, ob es für die Kommune günstiger ist, ein Vorhaben in Eigenregie oder mit einem privaten Partner durchzuführen. Dabei werden nicht nur die reinen Investitionskosten, sondern die Kosten des gesamten Lebenszyklus eines Vorhabens berücksichtigt. Das Rechenmodell ist für Kommunen in Nordrhein-Westfalen konzipiert und wird von der NRW.BANK kostenlos zur Verfügung gestellt unter: www.nrwbank.de/kommunen.
 
Spezielle Anwenderschulungen bietet die Förderbank im Bildungszentrum für Ver- und Entsorgungswirtschaft, Wimberstraße 1, in Essen an. Einige freie Plätze sind noch am 25. und 26. August 2015 verfügbar. Die Teilnahme ist den Kommunen in NRW vorbehalten und ebenfalls kostenlos.

Hintergrund:

Die PPP-Task Force im Finanzministerium NRW begleitet und unterstützt in Kooperation mit der NRW.BANK öffentliche Auftraggeber bei der Planung und Umsetzung von Infrastrukturinvestitionen. Um Kompetenzen für Infrastrukturprojekte zu bündeln, hat die NRW.BANK Anfang des Jahres eine Reihe von Aufgaben der PPP-Task Force übernommen. Die PPP-Task Force bleibt weiterhin verantwortlich gegenüber Landesregierung und Parlament, stärkt überregionale Netzwerke und behält die Federführung im Bereich der Grundlagenarbeit und der Projekte auf Landesebene.
 
Weitere Informationen zum Rechenmodell und den Schulungen finden Sie unter www.nrwbank.de/kommunen sowie zum Hintergrund auch unter www.ppp.nrw.de

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