In NRW weitere Wodka-Sorte mit überhöhtem Methanolgehalt entdeckt

1. Dezember 2011

In NRW weitere Wodka-Sorte mit überhöhtem Methanolgehalt entdeckt

In NRW ist im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Rheinland in einer Wodka-Flasche mit der Bezeichnung „Diamond Vodka Original Latvian vodka destilled from grain spirit 37,5 Prozent Vol.“ Eine Herstellerangabe oder Los-Kennzeichnung fehlt, deshalb ist eine Fotografie des Erzeugnisses im Internet unter www.lebensmittelwarnung.de und www.umwelt.nrw.de abrufbar. Das NRW-Verbraucherschutzministerium weist nochmals darauf hin, dass Methanolvergiftungen gefährlich sind und es eine harmlose Dosis nach Aussagen von Medizinern nicht gibt.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

In NRW ist im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Rheinland in einer Wodka-Flasche mit der Bezeichnung „Diamond Vodka Original Latvian vodka destilled from grain spirit 37,5 Prozent Vol.“ ein Methanolgehalt von 14,2 g/l Wodka ermittelt worden. Der Grenzwert liegt bei 0,0375 g/l (Wodka mit 37,5 Prozent vol. Alkohol).

Eine Herstellerangabe oder Los-Kennzeichnung fehlt, deshalb ist eine Fotografie des Erzeugnisses im Internet unter www.lebensmittelwarnung.de und www.umwelt.nrw.de abrufbar.
Das Ministerium weist ausdrücklich darauf hin, dass nur in Wodka mit dieser Bezeichnung überhöhte Methanolgehalte nachgewiesen worden sind und andere Wodka-Sorten, die in ihrer Produktbezeichnung beispielsweise auch Begriffe wie Diamant oder Diamond verwenden, nicht betroffen sind.

Das NRW-Verbraucherschutzministerium weist nochmals darauf hin, dass Methanolvergiftungen gefährlich sind und es eine harmlose Dosis nach Aussagen von Medizinern nicht gibt. Die Methanolaufnahme kann zur Erblindung führen oder sogar tödlich wirken. Die ersten Symptome zeigen sich wie ein gewöhnlicher Rausch: Müdigkeit, Kopfschmerzen und Übelkeit. Schwere Symptome können schon kurze Zeit später einsetzen. Ob jemand betrunken ist oder möglicherweise eine Methanolvergiftung hat, kann nur ein Arzt feststellen. Betroffene sollten im Verdachtsfall sofort in ein Krankenhaus gebracht werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-719 (Wilhelm Deitermann).

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