Die besten Gewässer-Fotos 2016

Porträtfoto von Minister Johannes Remmel während einer Landespressekonferenz
8. April 2016

NRW wählt die besten Gewässer-Fotos 2016

Umweltministerium hat Online-Voting des Fotowettbewerbs „Lebendige Gewässer“ gestartet

Mit dem Fotowettbewerb „Lebendige Gewässer“ suchen das NRW-Umweltministerium und die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege Nordrhein-Westfalen schönste Gewässerfotos.

 
Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Mit dem Fotowettbewerb „Lebendige Gewässer“ suchen das NRW-Umweltministerium und die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege Nordrhein-Westfalen schönste Gewässerfotos: Bis Mitte März konnten Fotografinnen und Fotografen ihre Aufnahmen einsenden. Die Beteiligung war sehr hoch: 455 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben rund 1200 Fotos eingereicht. Davon haben die Veranstalter bis zu sechs Fotos in jeder Monatsgruppe ausgewählt, die von heute an bis zum 8. Mai online zur Abstimmung stehen.
 
Die zwölf Siegerfotos werden in einem Fotokalender veröffentlicht. Die 200 ersten und die 200 letzten Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Online-Voting erhalten automatisch je einen Jahreskalender mit den Siegerfotos.

Hintergrundinformation

Mit dem Fotowettbewerb 2015/16 „Lebendige Gewässer“ haben das NRW-Umweltministerium und die Nordrhein-Westfalen-Stiftung erneut ein wichtiges Naturschutz-Thema in den Fokus genommen: Natürliche und naturnahe Seen, Bäche und Flüsse sind Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten und ein wichtiger Baustein zum Erhalt unserer biologischen Vielfalt. Zudem leisten Bäche und Flüsse und ihre Auen einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz. Doch Lebensadern für unser Naturerbe können sie nur sein, wenn sie auch über ein intaktes Ökosystem verfügen.
 
Nordrhein-Westfalen war als Industrieland in der Vergangenheit besonders von schwerwiegenden Eingriffen in seine natürlichen Wasserlandschaften betroffen. Viele einstmals natürliche Gewässer wurden in Folge der Industrialisierung begradigt und reguliert, zur Gewinnung von Trinkwasser wurden Talsperren errichtet, Flussläufe wurden zu offenen Abwasserkanälen. Diese Entwicklung führte dazu, dass die über Jahrzehnte hinweg stark veränderten Gewässer ihre natürlichen Funktionen nicht mehr oder nur noch in deutlich reduziertem Umfang erfüllen können. Diese Eingriffe in den natürlichen Wasserhaushalt verhindern vielerorts, dass gewässertypische Tiere und Pflanzen ihre angestammten Lebensräume besiedeln können.
 
Allerdings wurde hierzulande bereits wieder viel in die Renaturierung der heimischen Flüsse und Bäche investiert: Gewässer wurden naturnah und durchgängig gestaltet, historische Begradigungen wurden zurückgenommen, natürliche Überschwemmungsflächen wiederhergestellt und Kläranlagen aufgerüstet. Bis spätestens zum Jahr 2027 sollen alle Seen und Flüsse in Nordrhein-Westfalen die ökologischen Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie erreichen: entweder einen „guten ökologischen Zustand“ oder ein „gutes ökologisches Potenzial“.
 
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