NRW verstärkt den Schutz vor Cyberangriffen

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

22. September 2015
PHB Themenbild IT Sicherheit Security

Die Landesregierung hat ein Maßnahmenpaket für bessere IT-Sicherheit auf den Weg gebracht. Angesichts der steigenden Bedrohungen im Internet investiert NRW massiv in die Sicherheit der Landesverwaltung. Im Haushalt 2016 sollen 60 zusätzliche Stellen für Sicherheitsbeauftragte zur Verfügung stehen. Zusätzlich will die Landesregierung rund 8,3 Millionen Euro in die Verbesserung der Sicherheitskonzepte investieren.

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Allein im letzten Jahr gab es mehr als sechs Millionen Cyberangriffe auf die IT-Infrastruktur der Landesverwaltung NRW. Das macht deutlich, wie intensiv Technik und Mensch angegriffen werden. „Wir stellen uns dieser Herausforderung. Die Landesregierung investiert in verstärkten Schutz“, erklärte Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf.

Die Landesregierung hat ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Angesichts der steigenden Bedrohungen im Internet investiert NRW massiv in die Sicherheit der Landesverwaltung. Im Haushalt 2016 sollen 60 zusätzliche Stellen für Sicherheitsbeauftragte zur Verfügung stehen. In großen Behörden werden sich diese Experten ausschließlich auf die Verbesserung der IT-Sicherheit konzentrieren. Zusätzlich will die Landesregierung rund 8,3 Millionen Euro in die Verbesserung der Sicherheitskonzepte investieren. Die „Schwachstelle Mensch“ steht hier im Mittelpunkt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in speziellen Veranstaltungen über das Gefährdungspotenzial auf geklärt.

Das Computer Emergency Response Team, kurz CERT-NRW, ist als Teil von IT.NRW maßgeblich für die Vorbeugung, Diagnose und Bekämpfung von Cyberangriffen verantwortlich. Diese Task Force versucht gezielt, Angreifer zu erkennen und frühzeitig zu enttarnen. Sie ist erster Ansprechpartner bei Angriffen und koordiniert Sicherheitsmaßnahmen.

„Es gibt keinen hundertprozentigen Schutz. Wir wissen aber um die Gefahren. Wir wappnen uns und investieren in die Informationssicherheit“, so der Innenminister.

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