NRW und Niedersachsen feiern erstes gemeinsames Erntedankfest

11. Oktober 2013

NRW und Niedersachsen feiern erstes gemeinsames Erntedankfest

Gemeinsam mit dem benachbarten Niedersachsen hat NRW heute in Höxter das Erntedankfest gefeiert. Landwirtschaftsminister Johannes Remmel und sein Amtskollege Christian Meyer erinnerten bei einem offiziellen Empfang an die Bedeutung des Festes als wichtigen Brauch und rückten die Zusammenhänge von täglichen Lebensmitteln, Natur und landwirtschaftlicher Arbeit in den Fokus. Minister Johannes Remmel betonte den zentralen Gedanken des Erntedanks und forderte vor allem einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln. „Im Zentrum des heutigen Festes steht der Dank für die Ernte, der Dank für unsere Lebensmittel. Das müssen wir scheinbar wieder neu lernen, denn tagtäglich werden Nahrungsmittel verschwendet und landen tonnenweise im Müll. Das darf nicht sein, Lebensmittel sind wertvoll. Erntedank bedeutet deshalb auch eine bewusste Umkehr, hin zu einer neuen Wertschätzungskultur für unsere Lebensmittel“, betonte Minister Remmel vor rund 250 Gästen aus Landwirtschaft, Politik, Umwelt- und Naturschutz, die den Erntedankempfang auf Schloss Kloster Corvey in Höxter besuchten.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Gemeinsam mit dem benachbarten Niedersachsen hat NRW heute in Höxter das Erntedankfest gefeiert. Landwirtschaftsminister Johannes Remmel und sein Amtskollege Christian Meyer erinnerten bei einem offiziellen Empfang an die Bedeutung des Festes als wichtigen Brauch und rückten die Zusammenhänge von täglichen Lebensmitteln, Natur und landwirtschaftlicher Arbeit in den Fokus.

Minister Johannes Remmel betonte den zentralen Gedanken des Erntedanks und forderte vor allem einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln. „Im Zentrum des heutigen Festes steht der Dank für die Ernte, der Dank für unsere Lebensmittel. Das müssen wir scheinbar wieder neu lernen, denn tagtäglich werden Nahrungsmittel verschwendet und landen tonnenweise im Müll. Das darf nicht sein, Lebensmittel sind wertvoll. Erntedank bedeutet deshalb auch eine bewusste Umkehr, hin zu einer neuen Wertschätzungskultur für unsere Lebensmittel“, betonte Minister Remmel vor rund 250 Gästen aus Landwirtschaft, Politik, Umwelt- und Naturschutz, die den Erntedankempfang auf Schloss Kloster Corvey in Höxter besuchten. 

Für den Niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer bot das Erntedankfest auch eine gute Gelegenheit, um sich mit der Frage nach dem richtigen Umgang mit Gottes Schöpfung auseinanderzusetzen. Christian Meyer: „Es gibt nicht nur in Niedersachsen eine starke Diskussion um Größen und die Standorte von Stallanlagen im länd¬lichen Raum. Die Massentierhaltung wird von immer mehr Menschen kritisch hinterfragt. Wie andere Bereiche ist auch die Nutztierhaltung in gesellschaftliche Regeln und einen Rechtsrahmen eingebunden – und dieser entwickelt sich weiter. Die beiden Ministerien in Hannover und Düsseldorf arbeiten intensiv an zukunftsfähigen Lösungen für eine moderne Tierhaltung, die von den Verbrauchern akzeptiert wird.“

Der Empfang fand in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit dem benachbarten Niedersachsen statt. Beide Bundesländer verbinden ähnliche landwirtschaftliche Strukturen und gemeinsame Ziele für eine nachhaltige Ausrichtung in der Agrarpolitik. „Wir feiern den Erntedank in diesem Jahr gemeinsam mit unseren Nachbarn. Wir pflegen mit Niedersachsen gute Kooperationen in der Landwirtschaft und wollen eine überzeugende Neuausrichtung der Agrarpolitik gestalten“, erklärte Minister Remmel.

Das gemeinsame Erntedankfest bot eine wichtige Gelegenheit, sich auszutauschen und politische Ziele der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zu definieren. Beide Minister wollen sich gemeinsam stark machen für bäuerliche Familienbetriebe, für Artenvielfalt und Tierschutz sowie für eine gerechtere Verteilung der Fördermittel zwischen den Bundesländern.

Vor dem offiziellen Empfang nahmen die Gäste an der Eröffnung des ökumenischen Weinpfades teil und feierten gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Raphaela Hensch, Telefon 0211 4566-748.

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