NRW und Niederlande stärken Zusammenarbeit beim Klimaschutz

7. Juli 2011

NRW und Niederlande stärken Zusammenarbeit beim Klimaschutz / Minister Jäger: Austausch von Geoinformationen ist gelebte Nachbarschaft

Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und die Niederlande stärken ihre Zusammenarbeit beim Klimaschutz. Dazu wollen sie künftig ihre Geo­informationen über Klimadaten austauschen. Auch Potentiale für die Nutzung erneuerbarer Energien sollen über die Grenzen hinweg für die Landesnachbarn abrufbar sein. Darauf haben sich Vertreter der Länder jetzt auf einer Fachtagung verständigt.

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und die Niederlande stärken ihre Zusammenarbeit beim Klimaschutz. Dazu wollen sie künftig ihre Geo­informationen über Klimadaten austauschen. Auch Potentiale für die Nutzung erneuerbarer Energien sollen über die Grenzen hinweg für die Landesnachbarn abrufbar sein. Darauf haben sich Vertreter der Länder jetzt auf einer Fachtagung verständigt. „Die grenzüberschreitende Zu­sammenarbeit ist ein Stück gelebte Nachbarschaft. Planungen werden einfacher. Die Landesgrenze bremst nicht mehr“, sagte Innenminister Ralf Jäger heute (7. Juli 2011) in Düsseldorf.

Die Daten sollen für Verwaltung, Wirtschaft und Bürger abrufbar sein. Sie geben zum Beispiel darüber Auskunft, wo sich im grenznahen Bereich die Errichtung von Windenergieanlagen lohnt oder welche Dachflächen für die Nutzung von Solarenergieanlagen geeignet sind.

Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und die Niederlande begleiten gemeinsam das grenzüberschreitende Programm zum Austausch von Geodaten (X-border-GDI). Das Programm schafft eine digitale Infra­struktur, um Karten und Fachinformationen zusammenzuführen und nutzbar zu machen. Neben der Zusammenarbeit in den Bereichen Klima und regenerative Energien unterstützt es auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Katastrophenschutz, Hochwasserschutz, Natur- und Umweltschutz, Verkehr und der Raumplanung.

Mit X-border-GDI setzen die Partner auch die „Richtlinie des Euro­päischen Parlaments und des Rates zur Schaffung einer Geodaten­infrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft“ (INSPIRE-Richtlinie). Das Programm wird von der Europäischen Union gefördert. Es greift auf bestehende Internetportale der beteiligten Partner zurück. In NRW ist es das GEOportal.NRW, das den Zugang zu digitalen Daten von Kommu­nen und Landesbehörden ermöglicht (www.geoportal.nrw.de). In den Niederlanden wird das Nationale Geoportal und in Niedersachsen das Geodatenportal Niedersachsen genutzt.

Nähere Informationen zu dem Programm X-border-GDI stehen unter www.x-border-gdi.org zur Verfügung. Weitere Details zur nieder­ländisch-nordrhein-westfälischen Zusammenarbeit stehen unter http://www.mbem.nrw.de/unsere-themen-von-a-z/niederlande-94.html

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

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