NRW startet im Januar den Härtetest für den Digitalfunk

22. November 2011

NRW startet im Januar den Härtetest für den Digitalfunk / Innenminister Jäger: Schritt zur flächendeckenden Einführung

In NRW starten die Sicherheitsbehörden im Großraum Düsseldorf im Januar den Härtetest für den Digitalfunk. Dann wird in Düsseldorf, Mön­chengladbach, den Kreisen Mettmann und Viersen sowie dem Rhein-Kreis Neuss das neue Funknetz sechs Monate lang auf seine Funkti­onsfähigkeit getestet.

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

In NRW starten die Sicherheitsbehörden im Großraum Düsseldorf im Januar den Härtetest für den Digitalfunk. Dann wird in Düsseldorf, Mön­chengladbach, den Kreisen Mettmann und Viersen sowie dem Rhein-Kreis Neuss das neue Funknetz sechs Monate lang auf seine Funkti­onsfähigkeit getestet. „Der Digitalfunk ist das größte deutschlandweite Technologieprojekt für die innere Sicherheit. Wir gehen einen Schritt auf dem Weg zur flächendeckenden Einführung in NRW“, erklärte Innenmi­nister Ralf Jäger bei der Eröffnung der Fachmesse für professionellen Mobilfunk und Leitstellen in Köln. Voraussichtlich im März wird der Netzabschnitt im Großraum Köln in die Testphase gehen. Die anderen folgen dann nach und nach.

Die Probephase in den einzelnen Netzabschnitten soll jeweils sechs Monate dauern. In dieser Zeit wird das neue Funknetz auf Herz und Nie­ren untersucht. „Wir wollen Erfahrungen sammeln, technische Szena­rien erproben und prüfen, ob alle von uns gestellten Anforderungen er­füllt sind“, erklärte Jäger.

Bei dem erweiterten Probebetrieb handelt es sich um eine wichtige ver­tragliche Regelung mit den Herstellern. „Nach den Berichten aus ande­ren Bundesländern ist es unwahrscheinlich, dass ein Systemwechsel dieser Größenordnung völlig fehlerfrei funktioniert“, machte der Minister deutlich. „Deshalb unterbrechen wir sofort die Probephase, wenn wir Fehler und Schwächen im System erkennen. Dann müssen die Her­steller die Probleme schnell lösen. Erst wenn alle Tests die volle Funkti­onsfähigkeit bewiesen haben, werden wir das Netz übernehmen.“ Wäh­rend des Probebetriebs wird der analoge Funk parallel weiter verwen­det.

Die neue digitale Funktechnik zeichnet sich unter anderem durch we­sentlich bessere und klarere Übertragung von Sprache aus. „Der Digi­talfunk ist abhörsicher und bringt der Polizei, den Feuerwehren, dem Zoll, den Rettungsdiensten und damit den Menschen mehr Sicherheit“, sagte der Innenminister. Neben der Hochsicherheitsverschlüsselung bietet die digitale Technik weitere Vorteile gegenüber dem analogen Funk. So verbessert sich die Funkqualität auch unter Extrembedingun­gen. Die digitalen Funkgeräte sind kleiner, leichter und bieten neben der Gruppenkommunikation zusätzliche Funktionen wie Einzelruf und die Möglichkeit, zu telefonieren und Kurzmitteilungen zu versenden.

Allein in Nordrhein-Westfalen rüsten 47 Kreispolizei- und drei Landes­oberbehörden der Polizei sowie 422 Feuerwehren der Kommunen und Kreise, 96 Werksfeuerwehren und die Hilfsorganisationen 26.000 Fahr­zeuge um und tauschen etwa 80.000 Funkgeräte aus. Auch die Leit­stellen der Feuerwehr werden an die neue Technik angepasst. 40.000 Polizisten und mehr als 120.000 Angehörige von Feuerwehr, Rettungs­diensten und Hilfsorganisationen werden für den Digitalfunk fit gemacht.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

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