NRW stärkt Engagement gegen Rechts­extremismus

9. Dezember 2010

NRW stärkt Engagement gegen Rechts­extremismus: Landeszentrale für politische Bildung startet bundesweit einmalige Multiplikatorenfortbildung

Mit einer bundesweit einmaligen Fortbildung zur „Fachkraft Rechtsextremismus-Prävention“ will die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen das Engagement gegen Rechtsextremismus weiter stärken. Ministerin Ute Schäfer: „Der beste Schutz für unsere Demokratie sind engagierte und informierte Bürgerinnen und Bürger."

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Mit einer bundesweit einmaligen Fortbildung zur „Fachkraft Rechtsextremismus-Prävention“ will die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen das Engagement gegen Rechtsextremismus weiter stärken. Die berufsbegleitende Fortbildung richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Schulen, Verbänden, Jugendeinrichtungen, Initiativen oder Verwaltungen, die sich haupt- oder ehrenamtlich für das Thema „Rechtsextremismus-Prävention“ qualifizieren wollen. Ministerin Ute Schäfer sagte dazu heute in Düsseldorf: „Der beste Schutz für unsere Demokratie sind engagierte und informierte Bürgerinnen und Bürger. Rechtsextremismus fordert uns immer wieder heraus. Umso wichtiger ist die Aufklärung. Dazu gehören fundierte Kenntnisse vor allem über neue Formen des Extremismus. Hier setzt die neue Schulung der Landeszentrale an“, erklärte Familien- und Jugendministerin Ute Schäfer. Studien zufolge nähmen rechtsextremistische Einstellungen seit einigen Jahren wieder zu. Das gelte es sehr ernst zu nehmen.

Die Fortbildung beginnt im Januar 2011 und endet im April 2012. Sie umfasst acht Wochenendseminare und eine viertägige Blockveranstaltung. Veranstaltungsort ist das Jugendbildungszentrum Hattingen. Die Schulung will über den aktuellen Rechtsextremismus informieren, das heißt vor allem seine Ideologien, Strukturen und Strategien analysieren. Wichtige Stichworte sind: Rechtsextremismus und Internet, Einstiegsprozesse, Musik mit rechtsextremistischen Texten, Erlebniswelt Rechtsextremismus. Daneben werden Kenntnisse über demokratische Strategien im Sinne von „best practice“ Beispielen vermittelt. Hier gibt die Fortbildung Antworten etwa auf die Frage, welche rechtlichen Möglichkeiten es gibt, Rechtsextremismus zu bekämpfen. Kooperationspartner sind das DGB-Bildungswerk Bund e.V. und die Akademie Villigst.

Die Teilnehmenden erhalten zum Abschluss ein Zertifikat „Fachkraft Rechtsextremismus-Prävention“ mit einer Referenz der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, des DGB-Bildungswerkes und der Akademie Villigst. Bewerbungen für die Fortbildung sind ab sofort möglich.

Nähere Informationen hierzu finden Sie unter: www.multiplikatorenbildung.de/multiplikatoren/fachkraft-rechtsextremismus; www.gewaltakademie.de.

Weitere Informationen unter www.politische-bildung.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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