Deutlich erhöhter Methanolgehalt bei Wodka der Firma Bärenkrone

30. November 2011

NRW-Proben bestätigen: Wodka der Firma Bärenkrone weist deutlich erhöhten Methanolgehalt auf – bereits 8000 Flaschen in NRW beschlagnahmt

Eigene Untersuchungen in den amtlichen Laboren in NRW auf erhöhte Methanolgehalte in drei Wodka-Sorten der Firma Bärenkrone haben die Ergebnisse des Thüringer Landesamtes für Lebensmittelsicherheit bestätigt:

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Eigene Untersuchungen in den amtlichen Laboren in NRW auf erhöhte Methanolgehalte in drei Wodka-Sorten der Firma Bärenkrone haben die Ergebnisse des Thüringer Landesamtes für Lebensmittelsicherheit bestätigt:

Die Methanolgehalte der Wodka-Marke „Vodka AntiVirus“ liegen mit 13,4 bis 14,7 Gramm pro Liter (g/l), bei der Marke „Excellent Vodka V 24 Original“ zwischen 12,6 und 15,0 g/l und somit deutlich über dem Grenzwert von 10 g/l.

Vom Rückruf des Thüringer Landesamtes am 18.11.2011 betroffen waren:

„Excellent Vodka V 24 Original" (Methanolgehalt: 13,99 g/l Wodka),
„Vodka AntiVirus“ (Methanolgehalt: 17,54 g/l Wodka),
„Premium Vodka Cosmos“ (Methanolgehalt: 18,36 g/l Wodka).

Da die vorgefundenen Chargenkennzeichnungen unzureichend sind, können die mit Methanol belasteten Wodka-Erzeugnisse nicht eindeutig eingegrenzt werden. Deshalb gilt bis auf weiteres für diese drei Wodka-Sorten ein Verkaufsverbot. In Nordrhein-Westfalen wurden von den Lebensmittelüberwachungsbehörden bis heute rund 8000 Flaschen Wodka der Firma Bärenkrone sichergestellt. Vertrieben wurden die betroffenen Wodka-Sorten insbesondere über Kioske, Tankstellen, Diskotheken und Getränkemärkte.

Methanolvergiftungen sind gefährlich, eine harmlose Dosis gibt es nach Aussagen von Medizinern nicht. Die Methanolaufnahme kann zur Erblindung führen oder sogar tödlich wirken. Die ersten Symptome zeigen sich wie ein gewöhnlicher Rausch: Müdigkeit, Kopfschmerzen und Übelkeit. Schwere Symptome können schon kurze Zeit später einsetzen. Ob jemand betrunken ist oder möglicherweise eine Methanolvergiftung hat, kann nur ein Arzt feststellen. Betroffene sollten im Verdachtsfall sofort in ein Krankenhaus gebracht werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-719 (Wilhelm Deitermann).
 

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