NRW-Polizei verstärkt Alkoholkontrollen an den “Tollen Tagen“

15. Februar 2012

NRW-Polizei verstärkt Alkoholkontrollen an den “Tollen Tagen“

Zum Höhepunkt des Karnevals verstärkt die Polizei in Nordrhein-West­falen die Alkoholkontrollen. Innenminister Ralf Jäger warnt alle Auto­fahrer davor, sich alkoholisiert ans Steuer zu setzen: „Nach einer feucht-fröhlichen Feier sollte jeder das Auto oder Zweirad stehen lassen und mit Bus, Bahn oder Taxi nach Hause fahren“, sagte Jäger in Düsseldorf. „Wer unter Alkoholeinfluss fährt, ist leichtfertig. Er gefährdet sich selbst und das Leben und die Gesundheit Anderer. Außerdem riskiert er den Führerschein und eine kräftige Geldbuße.“

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Zum Höhepunkt des Karnevals verstärkt  die Polizei in Nordrhein-West­falen die Alkoholkontrollen. Innenminister Ralf Jäger warnt alle Auto­fahrer davor, sich alkoholisiert ans Steuer zu setzen: „Nach einer feucht-fröhlichen Feier sollte jeder das Auto oder Zweirad stehen lassen und mit Bus, Bahn oder Taxi nach Hause fahren“, sagte Jäger in Düsseldorf. „Wer unter Alkoholeinfluss fährt, ist leichtfertig. Er gefährdet sich selbst und das Leben und die Gesundheit Anderer. Außerdem riskiert er den Führerschein und eine kräftige Geldbuße.“
Karneval 2011 ereigneten sich von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch 136 Verkehrsunfälle. In 51 Fällen war Alkohol im Spiel. Hierbei kamen drei Menschen ums Leben, 22 Menschen wurden schwer und 29 leicht verletzt. Die Polizei kontrollierte während der Karnevalstage insgesamt 74.137 Autofahrer. Davon mussten sich 18.011 wegen des Verdachts der Trunkenheit am Steuer einem Alco-Test unterziehen. In 576 Fällen bestätigte sich dieser Verdacht. Darüber hinaus wurden 244 Fälle von Fahren unter Drogeneinfluss festgestellt.

„Ein paar Stunden Schlaf reichen nicht aus, um wieder nüchtern zu wer­den“, gab Jäger zu bedenken. „Auch der Restalkohol am nächsten Mor­gen kann Folgen haben.“ Schon bei 0,3 Promille könne der Führer­schein entzogen werden, wenn Anzeichen von Fahruntauglichkeit vor­liegen oder man an einem Verkehrsunfall beteiligt ist. Jeder habe es selbst in der Hand, Alkoholunfälle und deren Folgen zu vermeiden, be­tonte der Innenminister. „Wer noch immer denkt, dass Alkohol am Steuer ein Kavaliersdelikt ist, kann nicht mit Nachsicht der Polizei rech­nen.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

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