NRW-Polizei setzt Kuttenverbot für Rocker konsequent durch

16. März 2017

NRW-Polizei setzt Kuttenverbot für Rocker konsequent durch

Minister Jäger: Verhindern, dass Verachtung für den Staat weiterhin öffentlich zur Schau gestellt wird

Die NRW-Polizei setzt das am 16. März 2017 in Kraft getretene vereinsrechtliche Verbot von Rocker-Symbolen konsequent durch.

 
Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Die NRW-Polizei setzt das am 16. März 2017 in Kraft getretene vereinsrechtliche Verbot von Rocker-Symbolen konsequent durch. „Die Patches auf den Kutten sind Ausdruck der Verachtung dieser kriminellen Szene für den Staat und seine Institutionen“, sagte Innenminister Ralf Jäger. „Mit dem Verbot wird verhindert, dass diese Verachtung weiterhin öffentlich zur Schau gestellt werden darf.“ Und zwar: Unabhängig davon, welcher Chapter- oder Charter-Name auf dem „Bottom-Rocker“ genannten Ortszusatz unter dem jeweiligen Vereinssymbol steht.
 
Landesweit sind 48 Chapter oder Charter der verbotenen Rockergruppierungen Hells Angels MC, Red Devils MC, Bandidos MC, Chicanos MC, Diablos MC, Mongols MC, Gremium MC und X-Team von der Neuregelung betroffen. Insgesamt haben diese Gruppierungen in NRW rund 1.500 Mitglieder. „Wer sich dem Verbot widersetzt, dem wird die Kutte abgenommen und es wird Strafanzeige gestellt“, so Jäger. Das Landeskriminalamt prüft zudem die Internetauftritte der verbotenen Gruppierungen, um gegebenenfalls die Entfernung  verbotener Kennzeichen zu veranlassen oder die Seiten zu sperren. Auch Symbole an Gebäuden sind von dem Verbot erfasst.
 

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