Klimaschutzministerium mit neuer Internet-Seite und Twitter-Account

23. Februar 2012

NRW-Klimaschutzministerium mit neuer Internet-Seite und Twitter-Account zum Klimaschutzplan und Klimaschutzgesetz

Das NRW-Klimaschutzministerium hat sein Informations- und Dialog­angebot erweitert. Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung zur Erstellung des Klimaschutzplans am 15. Februar in Düsseldorf hat das Ministerium nun auch eine neue Internet-Seite zum Thema gestartet.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Das NRW-Klimaschutzministerium hat sein Informations- und Dialog­angebot erweitert. Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung zur Erstellung des Klimaschutzplans am 15. Februar in Düsseldorf hat das Ministerium nun auch eine neue Internet-Seite zum Thema gestartet. Unter der Web-Adresse www.klimaschutz.nrw.de ist jetzt ein eigener Web-Auftritt als zentrale Informations- und Dialog­plattform für das erste deutsche Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Minderungszielen und den Klimaschutzplan realisiert worden. Zusätz­liche Informationen über die Themenbereiche sowie über aktuelle Entwicklungen in der Klima- und Energiepolitik gibt es auch beim Kurz­nachrichtendienst Twitter unter dem Account: @KlimagesetzNRW

Im Oktober 2011 hatte die Düsseldorfer Landesregierung den Entwurf für das erste deutsche Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Min­derungszielen für Treibhausgase auf den Weg gebracht. Damit wird ein wichtiges Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt. Erstmals in der Bundesrepublik werden damit Minderungsziele für Treibhausgas­emissionen gesetzlich festgeschrieben. Der Gesetzentwurf ist derzeit im parlamentarischen Verfahren. Die Gesamtsumme der Treibhausgas­emissionen in Nordrhein-Westfalen soll bis zum Jahr 2020 um mindes­tens 25 Prozent und bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 Prozent im Vergleich zu den Gesamtemissionen des Jahres 1990 verringert werden.

Der Klimaschutzplan ist eine „Road-Map“ für die neue Klimaschutz- und Energiepolitik in NRW. Er soll in zwei Phasen erarbeitet werden: In der ersten Phase entwickeln Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verwaltung, Unternehmen und Verbänden Vorschläge für Strategien und Maßnahmen, wie die Klimaschutzziele des Gesetzes erreicht werden können. In der zweiten Phase soll der Partizipationsprozess dann in die Breite gehen. Kommunen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger sollen auf Veranstaltungen dazu Stellung nehmen und Ihre Interessen einbringen können.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-294 (Frank Seidlitz).

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