NRW-Polizei unterstützt Fußball-WM 2010

1. Oktober 2009

Nordrhein-Westfalens Polizei unterstützt Fußball-WM 2010 in Südafrika / Innenminister Dr. Ingo Wolf: „Unsere Polizei besitzt bundesweit die größte Erfahrung bei Fußballeinsätzen“

Das Polizei-Know-how aus Nordrhein-Westfalen im Umgang mit großen Sportereignissen ist gefragt: Hochrangige Polizeibeamte aus Südafrika, die für die Sicherheit bei der Fußballweltmeisterschaft 2010 sorgen, in­formieren sich deswegen ab heute sechs Tage lang an Rhein und Ruhr.

Das Innenministerium teilt mit:

Das Polizei-Know-how aus Nordrhein-Westfalen im Umgang mit großen Sportereignissen ist gefragt: Hochrangige Polizeibeamte aus Südafrika, die für die Sicherheit bei der Fußballweltmeisterschaft 2010 sorgen, in­formieren sich deswegen ab heute sechs Tage lang an Rhein und Ruhr. „Unsere Polizei besitzt bundesweit die größte Erfahrung bei Fußball­einsätzen. Deshalb helfen unsere Beamten gerne“, betonte Innenmi­nister Wolf heute (1. Oktober 2009) bei der Begrüßung der südafrikani­schen Delegation in Duisburg –  253 Tage bis zum Anpfiff der WM 2010 in Johannesburg. Vom 11. Juni bis zum 11. Juli 2010 werden etwa drei Millionen Besucher aus aller Welt die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika besuchen.

„Für den sicheren Ablauf dieses Großereignisses muss die südafrikani­sche Polizei die richtige Balance zwischen Freiheit und Sicherheit fin­den“, meinte Wolf. Dafür werden nordrhein-westfälischen Polizisten den Delegationsmitgliedern unter anderem über ihre Erfahrungen mit der Vorbereitung und Durchführung der WM 2006 berichten. Die Südafrika­ner besuchen auch die Polizeibehörden und Spielstätten in Bochum, Dortmund und Gelsenkirchen, die über ein großes Fachwissen zu Si­cherheitsfragen bei Fußballspielen verfügen. Sie können sich vor Ort sowohl ein Bild über die Einsatztaktiken der Polizei bei Bundesligaspielen als auch über das Verhalten von Fußballfans machen.

Die südafrikanische Delegation wird vom Landesamt für Zentrale Poli­zeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen (LZPD NRW) in Duisburg betreut. LZPD-Leiter Jürgen Mathies war für das nationale deutsche Rahmen­konzept der Polizeieinsätze von Bund und Ländern bei der Fußball­weltmeisterschaft 2006 verantwortlich. Er hat bereits drei Mal mit Mitar­beitern des LZPD die Polizei vor Ort in Südafrika beraten. Zum LZPD gehören auch die international hoch angesehenen Hooliganexperten der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS). Seit 1992 unterstützen und beraten sie regelmäßig bei Welt- und Europameisterschaften sowie wichtigen Fußballspielen ihre ausländischen Kolleginnen und Kollegen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Innenministeriums, Telefon 0211 871-2300 oder -2301.

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