Gesundheit: NRW wirbt um Ärztinnen und Ärzte aus Österreich

29. September 2010

Nordrhein-Westfalen wirbt um Ärztinnen und Ärzte aus Österreich - Ministerin Steffens: „Gewinn für alle Beteiligten“

„Um dem drohenden Ärztemangel entgegenzuwirken, müssen wir neue Wege einschlagen und nach neuen Lösungsansätzen streben. Ich bin sicher, dass uns die Zusammenarbeit mit Österreich, die für beide Seiten ein Gewinn ist, hier ein ganzes Stück weiterbringen wird", sagte Gesundheitsministerin Barbara Steffens.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

„Um dem drohenden Ärztemangel entgegenzuwirken, müssen wir neue Wege einschlagen und nach neuen Lösungsansätzen streben. Ich bin sicher, dass uns die Zusammenarbeit mit Österreich, die für beide Seiten ein Gewinn ist, hier ein ganzes Stück weiterbringen wird", sagte heute Gesundheitsministerin Barbara Steffens, die zusammen mit dem Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Dr. Walter Dorner, die Gemeinsame Absichterklärung über die Zusammenarbeit in Weiterbildungsfragen unterzeichnet hat.

Während Kliniken in Nordrhein-Westfalen händeringend nach Ärztinnen und Ärzten für die Weiterbildung suchen, werden in Österreich mehr Ärzte ausgebildet als der Arbeitsmarkt aufnehmen kann. Nach der Berechnung der Österreichischen Ärztekammer suchen in jedem Jahr etwa 500 Studienabsolventen einen Weiterbildungsplatz. In der Regel dauert es mehrere Jahre bis die angehenden Ärztinnen und Ärzte sich beruflich weiterbilden können.

Ministerin Steffens: „Wenn wir junge Ärztinnen und Ärzte aus Österreich nach Nordrhein-Westfalen holen, haben alle Beteiligten einen Nutzen davon: Die Krankenhäuser können ihre Probleme bei der Besetzung ärztlicher Stellen etwas lindern und die angehenden Mediziner wären in der Lage, ihre Ausbildung zeitnah fortzusetzen. Natürlich erhoffen wir uns auch, dass ein Teil der Ärztinnen und Ärzte nach ihrer Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen bleibt.“ Ein großer Vorteil seien das weitgehend vergleichbare Studium und die gemeinsame Sprache.

Über die Weiterbildungsmöglichkeiten in Nordrhein-Westfalen sollen Jobmessen an den österreichischen Universitäten und eine Internetplattform informieren.

Hinweis: Fotos von der Unterzeichnung der Absichtserklärung finden Sie im Internet unter http://www.mgepa.nrw.de/presse/Bilder/index.php

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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