Nordrhein-Westfalen will mehr Italienerinnen und Italiener für die deutsche Staatsbürgeschaft gewinnen

4. Februar 2009

Nordrhein-Westfalen will mehr Italienerinnen und Italiener für die deutsche Staatsbürgeschaft gewinnen!

Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung und das Komitee der Italiener im Ausland im Konsularbezirk Köln werben gemeinsam für mehr Einbürgerung. Zu diesem Zwecke unterstützt das Komitee die Einbürgerungskampagne des Landes mit eigenen Aktionen. Neben Plakaten und Informationsmaterial werben insbesondere jugendliche Botschafter mit dem Namen „GIOCO“ durch gezielte Ansprache in der ita­lienischen Gemeinde dafür, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen.

Der Integrationsbeauftragte der nordrhein-westfälischen Landesregierung, Thomas Kufen, teilt mit:

Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung und das Komitee der Italiener im Ausland im Konsularbezirk Köln werben gemeinsam für mehr Einbürgerung. Zu diesem Zwecke unterstützt das Komitee die Einbürgerungskampagne des Landes mit eigenen Aktionen. Neben Plakaten und Informationsmaterial werben insbesondere jugendliche Botschafter mit dem Namen „GIOCO“ durch gezielte Ansprache in der ita­lienischen Gemeinde dafür, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen.

„Im Jahr 2007 haben sich lediglich 307 Italienerinnen und Italiener in Nordrhein-Westfalen einbürgen lassen. Insgesamt leben aber über 125.000 Italienerinnen und Italiener in Nordrhein-Westfalen. Auch wenn von diesen nicht alle die Einbürgerungsvoraussetzungen erfüllen, kön­nen wir davon ausgehen, dass dennoch ein großer Teil diese Voraus­setzungen erfüllt und sich einbürgern könnte“, erklärte der Integrations­beauftragte.

Eine Einbürgerung ist ein wichtiger Schritt im Integrationsprozess. Die durch Einbürgerung gegebene vollständige Teilhabe an allen staatsbür­gerlichen Rechten und Pflichten trägt zur Identifikation mit dem demo­kratischen Gemeinwesen bei und stärkt das Zusammengehörigkeitsge­fühl insgesamt.

Die Vorsitzende des Komitees der Italiener im Ausland für den Konsu­larbezirk Köln, Rosella Benati, verdeutlicht, dass den italienisch­stämmigen Menschen bewusster zu machen ist, dass durch die An­nahme der deutschen Staatsangehörigkeit nicht die Identität oder Her­kunft aufgegeben wird. „Diese unbegründete Befürchtung müssen wir ihnen nehmen. Wir machen auch darauf aufmerksam, dass mit dem Er­werb der deutschen die italienische Staatsbürgerschaft nicht aufgege­ben werden muss“, so Rosella Benati weiter.

Der Integrationsbeauftragte appellierte daher gemeinsam mit dem Ko­mitee der Italiener im Ausland an die hier lebenden Italienerinnen und Italiener sich einbürgern zu lassen. Der Integrationsbeauftragte Thomas Kufen: „Ich freue mich, wenn mehr in Nordrhein-Westfalen lebende Ita­lienerinnen und Italiener sagen würden: Hier bin ich 100 Prozent zuhause. Hier will ich mitgestalten. Daher entscheide ich mich für die deutsche Staatsbürgerschaft."

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