Nordrhein-Westfalen will Lärm vermindern

21. Januar 2009

Nordrhein-Westfalen will Lärm vermindern / Internetportal Lärmschutz informiert über Fördermöglichkeiten

Hohe Lärmbelastungen beeinträchtigen Lebensqualität und Gesundheit vieler Menschen in Nordrhein-Westfalen. Das Umweltministerium hat heute im Internet unter <a href="http://www.laermschutz.nrw.de/Foerderprogramme/">www.foerderportal.laermschutz.nrw.de</a> eine Seite freigeschaltet, die über Förderinstrumente für Lärmschutzmaßnahmen informiert.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Hohe Lärmbelastungen beeinträchtigen Lebensqualität und Gesundheit vieler Menschen in Nordrhein-Westfalen. Das Umweltministerium hat heute im Internet unter www.foerderportal.laermschutz.nrw.de eine Seite freigeschaltet, die über Förderinstrumente für Lärmschutzmaßnahmen informiert. Das Umweltministerium unterstützt damit die Kommunen bei der Umsetzung der Lärmaktionspläne.

Umweltminister Eckhard Uhlenberg erklärt: „Bei Lärmschutzmaßnahmen ist oft die Finanzierung das Hauptproblem. Der Bedarf an Fördermitteln ist groß. Wir wollen Kommunen, Industrie und Handwerk wie auch Private in ihrem Bemühen um einen verbesserten Lärmschutz unterstützen, indem wir über das Förderportal einen Zugang zu den Programmen schaffen, die für die Realisierung von Lärmschutzmaß­nahmen infrage kommen.“

Über einen Förderlotsen lassen sich für unterschiedliche Zielgruppen und Förderfelder Programme spezifisch auswählen. Die Übersicht ver­eint Darlehens-, Zuschuss- und Beratungsprogramme. Die Programme erfassen aktive und passive Lärmschutzmaßnahmen sowie Initiativen, die zur Lärmminderung unter anderem auch an der Lärmquelle, im Be­reich der Forschung oder Beratung beitragen. Das Lärmschutzportal richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen: Kommunen, gewerbliche Unternehmen, Forschungseinrichtungen und private Haushalte. Erfasst sind Förderprogramme auf EU-, Bundes- und Landesebene.

Die ausgewählten Programme bieten eine Vielzahl von Chancen und Möglichkeiten. Effekte zur Lärmverringerung lassen sich nicht nur beim Einbau lärmgedämmter Fenster oder durch den Bau von Schallschutz­wänden erzielen. Erfasst werden auch Programme, die „gute Gelegen­heiten“ bieten, zum Beispiel eine Kanalsanierung, die den Einbau einer neuen lärmarmen Straßendecke ermöglicht.

Das Land Nordrhein-Westfalen will den wachsenden Lärm gemäß den Vorgaben der europäischen Richtlinie zum Umgebungslärm eindämmen und deutlich mindern. Hierfür wurde die Lärmbelastung in den Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens in Lärmkarten erfasst. Die Kommunen arbeiten Aktionspläne aus, die Maßnahmen zum Mindern der Lärmbelastung vorsehen. Das Land hat die Kommunen beim Aufbau der Lärmkarten unterstützt und bietet jetzt mit dem Informa­tionsangebot www.foerderportal.laermschutz.nrw.de eine weitere Hilfe­stellung.

 

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