Kabinett: Konzerne besser vor feindlichen Übernahmen schützen

26. Oktober 2010

Nordrhein-Westfalen will Konzerne besser vor feindlichen Übernahmen schützen: Kabinett beschließt Bundesrats-Initiative

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat eine Bundesratsinitiative zur Änderung des Wertpapier- und Übernahmegesetzes beschlossen, die zum Ziel hat, dass in Zukunft bei Unternehmensübernahmen deutsche Unternehmen gegenüber ihren Konkurrenten in Europa nicht benachteiligt werden. Anlass ist der aktuelle Fall des Essener Baukonzerns Hochtief.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat eine Bundesratsinitiative zur Änderung des Wertpapier- und Übernahmegesetzes beschlossen, die zum Ziel hat, dass in Zukunft bei Unternehmensübernahmen deutsche Unternehmen gegenüber ihren Konkurrenten in Europa nicht benachteiligt werden. Anlass ist der aktuelle Fall des Essener Baukonzerns Hochtief.

Nach der heutigen Kabinettsitzung (26. Oktober 2010) sagte NRW-Ministerpräsidentin Kraft: „Wir werden schnell handeln und die Initiative schon zur nächsten Bundesratssitzung am 5. November einbringen“.
Die Landesregierung will ein bereits laufendes Gesetzgebungsverfahren nutzen, um die bestehende Schutzlücke im deutschen Übernahmerecht zu schließen, „So verlieren wir keine wertvolle Zeit“, sagte Ministerpräsidentin Kraft.

Es geht nicht darum, Unternehmensübernahmen zu verhindern oder Protektionismus zu fördern, sondern dafür zu sorgen, für Deutschland Regelungen zu treffen, wie sie auch in anderen EU-Mitgliedstaaten gelten.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.