Ministerpräsident Rüttgers begrüßt 22 Neubürger im Rahmen eines Dorffestes

1. November 2009

Nordrhein-Westfalen wächst um 14 Hektar: Ministerpräsident Jürgen Rüttgers begrüßt 22 Neubürger im Rahmen eines Dorffestes / Wechsel eines Teils des hessischen Ortes Stormbruch zum nordrhein-westfälischen Bontkirchen vollzogen

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat an diesem Wochenende 22 Einwohner eines bisherigen hessischen Dorfes als „Neubürger“ Nordrhein-Westfalens im Rahmen eines Dorffestes in Bontkirchen (Stadt Brilon) persönlich begrüßt. Durch die Grenzbereinigung wächst Nordrhein-Westfalen um etwa 14 Hektar.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat an diesem Wochenende (31. Oktober 2009) 22 Einwohner eines bisherigen hessischen Dorfes als „Neubürger“ Nordrhein-Westfalens im Rahmen eines Dorffestes in Bontkirchen (Stadt Brilon) persönlich begrüßt. Um Mitternacht (zum 1. November 2009) wurde der Wechsel eines Teils des hessischen Ortes Stormbruch (Gemeinde Diemelsee) zum nordrhein-westfälischen Bontkirchen vollzogen. Durch die Grenzbereinigung wächst Nordrhein-Westfalen um etwa 14 Hektar.

„Sie haben mit viel Engagement und großer Ausdauer für Ihr Dorf gekämpft“, sagte Rüttgers. Der Einsatz, auch gegen anfängliche Bedenken, sei vorbildlich gewesen. Rüttgers dankte stellvertretend den Ortsvorstehern von Bontkirchen und Stormbruch sowie den beteiligten Bürgermeistern und Landräten. „Und ich freue mich, dass Hessen und Nordrhein-Westfalen, der Landkreis Waldeck-Frankenberg, der Hochsauerlandkreis und die Gemeinden dieses Ziel gemeinsam erreicht haben.“

Gegenüber den neuen Bewohnern Nordrhein-Westfalens betonte der Ministerpräsident den sozialen Zusammenhalt: „Nordrhein-Westfalen ist ein Land, das zusammenhält. Weil wir stolz auf unser Land und unsere Heimat sind.“ Der Leitspruch laute „Wir in Nordrhein-Westfalen“. Rüttgers erinnerte zugleich an den 60. Geburtstag des Landes vor drei Jahren. Zeitungen hätten seinerzeit aufgeschrieben, was wichtig sei: „Wir haben die meisten Fußball- und Schützenvereine und die meisten Kliniken und Universitäten. Bei uns stehen, im Vergleich der Bundesländer, das größte Rathaus, die größte Kirche und die größte Brauerei. Wir sind fleißige Leute, aber feiern auch gerne, und verfügen daher über die längste Theke.“

Der Staatsvertrag über die Änderung der Gebietsgrenze wurde am 15. September 2009 im nordrhein-westfälischen Landtag beschlossen. Er enthält gegenseitige Übertragungen von Flurstücken zwischen Marsberg/Hochsauerlandkreis (Udorf) und Bad Arolsen/Waldeck-Frankenberg (Kohlgrund). Ein Teil des hessischen Diemelsee/Ortsteil Stormbruch wechselt zur nordrhein-westfälischen Stadt Brilon/Ortsteil Bontkirchen. Dabei handelt es sich um sieben Häuser auf der Willinger Straße, inklusive der Dorfgaststätte und dem Fußballplatz, die bisher getrennt durch das Grenzflüsschen Itter auf hessischer Seite lagen.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.