Rauchfreies Europa: NRW unterstützt Pläne der EU-Kommission

19. Oktober 2010

Nordrhein-Westfalen unterstützt die Pläne der EU-Kommission für ein rauchfreies Europa / Ministerin Steffens: „Anstrengungen zur Verbesserung des Nichtraucherschutzes müssen verstärkt werden“

Nordrhein-Westfalen unterstützt nachdrücklich die Bestrebungen der EU-Kommission, durch ein Bündel von Maßnahmen dazu beizutragen, den Tabakkonsum zu reduzieren und den Nichtraucherschutz zu verbessern.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Nordrhein-Westfalen unterstützt nachdrücklich die Bestrebungen der EU-Kommission, durch ein Bündel von Maßnahmen dazu beizutragen, den Tabakkonsum zu reduzieren und den Nichtraucherschutz zu verbessern. Diese Aufgabe kann jedoch nicht allein durch die europäische Kommission bewältigt werden. Dazu erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens heute in Düsseldorf: „Bundes- und Länderpolitik sind gleichermaßen gefordert. Der föderale Flickenteppich in der Nichtraucherschutzgesetzgebung ist so nicht hinzunehmen. Erforderlich ist ein Bundesgesetz, das einheitliche Lebensverhältnisse gewährleistet. Da sich gegenwärtig nicht abzeichnet, dass der Bund dazu bereit ist, werden wir in Nordrhein-Westfalen die bestehenden Möglichkeiten ausschöpfen, um zu einer Verbesserung im Nichtraucherschutz zu kommen.“

Ein Schwerpunkt des Gesundheitsministeriums ist die Stärkung der Prävention und der Gesundheitsförderung. Als herausragendes Einzelthema gilt dabei der Nichtraucherschutz. „Das nordrhein-westfälische Nichtraucherschutzgesetz genügt nicht den aus gesundheitlicher Sicht notwendigen Erfordernissen. Deshalb werden wir die Initiative ergreifen, um zu konsequenteren Regelungen im Sinne des Nichtraucherschutzes zu kommen", so Steffens weiter.

In einem Brief an den EU-Kommissar für Gesundheit, John Dalli, setzt sich die Ministerin dafür ein, das Thema Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz in das Arbeitsprogramm der Kommission für 2011 aufzunehmen. Die Belastung durch Tabakrauch in der Umgebungsluft am Arbeitsplatz ist nicht selten die Ursache für Todesfälle und Erkrankungen.

„Eine eindeutige Entscheidung der EU für einen umfassenden Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, der den Nichtraucherschutz umfasst, wäre ein ganz wesentlicher Schritt für die Gesundheit der Menschen in Europa“, so die Ministerin in ihrem Schreiben an den EU-Kommissar.

Die EU hätte für den Bereich der Verbesserung der Arbeitsumwelt zum Schutz der Gesundheit und der Sicherheit der Arbeitnehmer eine eindeutige Kompetenz. Es würde die Aktivitäten zur Verbesserung des Nichtraucherschutzes in Nordrhein-Westfalen, aber auch in ganz Deutschland enorm voranbringen, wenn in das Arbeitsprogramm der Kommission 2011 auch die Revision der Richtlinie zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz aufgenommen würde.

Die Ministerin bot Kommissar Dalli an, ihn mit Rat und Tat bei der Umsetzung seiner gesundheitspolitischen Ziele für ein „rauchfreies Europa“ zu unterstützen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.