Vereinfachter Schulwechsel zwischen Nordrhein-Westfalen und Luxemburg

9. Februar 2010

Nordrhein-Westfalen und Luxemburg wollen den Schulwechsel zwischen ihren Ländern vereinfachen

Nordrhein-Westfalen und Luxemburg wollen ihre guten partnerschaft­lichen Beziehungen auch auf dem Bildungssektor vertiefen und eine Gemeinsame Erklärung zur gegenseitigen Anerkennung von Schulab­schlüssen und Berechtigungen im Primar- und Sekundarbereich unter­zeichnen. Das nordrhein-westfälische Landeskabinett hat dazu heute den Weg frei gemacht und eine entsprechende Vorlage des Schulmi­nisteriums verabschiedet.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Nordrhein-Westfalen und Luxemburg wollen ihre guten partnerschaft­lichen Beziehungen auch auf dem Bildungssektor vertiefen und eine Gemeinsame Erklärung zur gegenseitigen Anerkennung von Schulab­schlüssen und Berechtigungen im Primar- und Sekundarbereich unter­zeichnen. Das nordrhein-westfälische Landeskabinett hat dazu heute den Weg frei gemacht und eine entsprechende Vorlage des Schulmi­nisteriums verabschiedet.

Schulministerin Barbara Sommer: „Wir bauen bürokratische Hürden ab und überwinden Grenzen. Mit der gegenseitigen Anerkennung von Ab­schlüssen und Berechtigungen machen wir es den Menschen leichter, von einem Land in das andere zu ziehen. Mit unserer Initiative sorgen wir dafür, dass Europa weiter zusammenwächst.“

Die erste Gemeinsame Erklärung zur gegenseitigen Anerkennung von Schulabschlüssen haben Nordrhein-Westfalen und die Deutsch­sprachige Gemeinschaft Belgiens im Dezember 2009 unterzeichnet. Weitere Erklärungen mit der flämischen und der französischen Gemein­schaft Belgiens und den Niederlanden sollen in Kürze folgen.

Die Gemeinsame Erklärung mit Luxemburg regelt die gegenseitige An­erkennung von schulischen Abschlüssen und Berechtigungen im Pri­mar- und Sekundarbereich. Ein Schulwechsel von Schülerinnen und Schülern zwischen den Ländern kann zukünftig direkt über die jeweils aufnehmende Schulleitung eingeleitet werden. Grundlage für die Ein­gliederung in die jeweiligen Schulsysteme sind Äquivalenzlisten mit der Gegenüberstellung der unterschiedlichen Bildungsgänge. Aus ihnen geht hervor, welche Abschlüsse und Berechtigungen denen des Partnerlandes entsprechen.

Bereits im Dezember 2008 hatten die Regierungen der Benelux-Länder und von Nordrhein-Westfalen eine Politische Erklärung unterzeichnet, wonach die Zusammenarbeit in der Region intensiviert werden soll. So­mit besteht zwischen Nordrhein-Westfalen als einzigem Bundesland und der Benelux-Union eine vertiefte Partnerschaft. Die Landesregierung arbeitet in den Schwerpunktbereichen Polizeiliche Zusammenarbeit, Katastrophenschutz, Feinstaubproblematik, Nahrungsmittelsicherheit und Tierseuchenbekämpfung sowie Raumentwicklung bereits eng mit der Benelux-Union zusammen. Diese Kooperation wird weiter ausge­baut. Die verstärkte Zusammenarbeit im Bildungsbereich ist dabei weg­weisend.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867 3505 oder -3506.

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